Archiv für Dezember 2010

Guten Rutsch

Dezember 31, 2010

Ich wünsche allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr und vor allem gesundheit und ein gesundes Mißtrauen gegenüber den Medien und en Politikern und bedanke mich für die Treue und hoffe auf ein neues Jahr voller positiver Ereignisse und wünsche allen Gesundheit und Glück und alles Gute.

 

Eure Indexexpurgatorius

Wenn Verbrecher klagen

Dezember 31, 2010

Wenn Verbrecher Verbrecher genannt werden sehen es die Verbrecher als verstoss gegen ihre Persönlichkeitsrechte an.

Der Miri-Clan besteht aus Mhallamiye-Kurden, soviel ist unstrittig. Der Bremer Miri-Clan verdient mit dem Drogenhandel rund 50 Millionen Euro jedes Jahr und kassiert nochmals sieben Millionen Euro staatliche Transferleistungen ab, auch das ist unstrittig. Nun gibt es Miri-Ableger in Kiel, die mit Anfang 20 bereits auf “ehrenwerte” Weise zu sehr viel Geld gekommen sind und nicht mit den bösen Miris auf eine Stufe gestellt werden möchten – zur Not auch mit Rechtsbeistand.
Denn schliesslich gehört man zur Famiglia und wenn man zur Famiglia gehört, dann ist man ein ehrenwertes Mitglied, nicht nur in der Famiglia sondern auch im Machtbereich der Famiglia und so will man dann auch behandelt werden.
Und wehe dem, der sich nicht daran hält und die Wahrheit über den Miri-Clan aufzeigt.
Die Miris verklagen selbst die Kieler Nachrichten und andere auf Unterlassung der Veröffentlichung der Hochzeitsbilder[...] sowie die kriminellen Aktivitäten ihrer Mitglieder.

Der Spiegel schreibt dazu: Eine Kommission des Bundeskriminalamts (BKA) etwa hatte schon 2004 vor den nicht mehr zu kontrollierenden Ethno-Gruppierungen und damit auch vor den sogenannten Mhallamiye-Kurden gewarnt, zu denen die in Bremen ansässige Großfamilie Miri zählt.

Ist es in Deutschland schon soweit gekommen, dass ausländische Verbrecher vom Staat geschützt werden und die Bevölkerung ihnen ungeschützt ausgeliefert ist?
Ich wollte eigentlich allen ein frohes und gesundes Jahr 2011 wünschen, nun bleibt mir aber nur ein “gute Nacht Deutschland!” zu sagen.

Druckfehler oder politischer Irrsinn?

Dezember 31, 2010

Neues vom Hartz-IV-Markt

Dezember 30, 2010


BA Vorstand Heinrich Alt will neue Wege gehen um Hartz-IV-Empfänger aus der Statistik zu drängen. Zwar will er die Sklaverei, sprich die Ein-Euro-Jobs, künftig abbauen, dafür will er die Hartz-IV-Empfänger in Trainingslager stecken.
Das erinnert irgendwie an Pakistan, wo es auch Trainingslager gibt, oder im schlimmsten Fall sogar an die Konzentrationslager im dritten Reich.

Auch könne er sich vorstellen die Langzeitarbeitslosen in Behindertenwerkstätten oder gar in staatlich geförderte Integrationsbetriebe, wie es auch schon die FDP vorschlug.

Mit diesem Konzept könne man auch die Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern wirksam bekämpfen, so Alt weiter.
Im Kampf gegen die anhaltend hohe Langzeitarbeitslosigkeit plädiert Alt zudem für neue Konzepte. „Im Aufschwung müssen wir alle unsere Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren“, begründete Alt den Strategiewechsel.
Grünen-Fraktionsvize Fritz Kuhn forderte neben „gründlichen Veränderungen“ auch eine Übertragung der Verantwortung. BA-Vorstand Alt warnte vor einem „föderalen Durcheinander“ bei der Umsetzung. So sollen die Jobcenter jetzt Freizeitaktivitäten für Hartz-IV-Empfänger organisieren.

Sollten BA Vortsand Alt und die Politiker sich jetzt durchsetzen, bekommt der Begriff “Hartz-IV ist offener Vollzug und verstößt gegen die Menschenrechte” eine ganz andere Bedeutung und eines wird auch noch klar. Das Grundgesetz, die Anekdotensammlung aus den wirren des zweiten Weltkrieges, garantiert zwar, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, doch wer Mensch ist und wer “Humanabfall”, das legt immer noch die ARGE und die Politik fest.

Soll Berlin Links untergehen?

Dezember 29, 2010


In der jüngsten Ausgabe der linksradikalen Zeitschrift „Interim“ ist ein „Vorschlag zu einer Antitourismus-Kampagne 2011“ abgedruckt. Genaue Handlungsanweisungen werden mitgeliefert: „Geldbörsen und Handys im Vorbeifahren von den Tischen der Fressläden klauen, Autos anzünden, Hotels einwerfen, Müll verursachen, Touribusse bewerfen.“

Soso, die friedliebenden und multikulturell eingestimmten Linken wollen also keine Berlinbesucher mehr haben und wollen lieber in verkommenen Ghettos ihr Dasein fristen, allerdings auf Kosten anderer.

Linkskriminelle haben in Berlin freie Hand.

Man stelle sich mal vor es gäbe in der BRD eine Stadt, in der “Rechte” auch nur ansatzweise ähnlich schalten und walten könnten wie die Linken in Berlin, also offen zu Straftaten gegen mißliebige Personen aufrufen, Publikationen mit gezielten Anleitungen zu Straftaten drucken und verteilen, massenhaft Brandanschläge auf Autos, gezieltes verwüsten von mißliebigen Geschäften, Aufrufe Polizisten anzuzünden, Brandanschläge auf die Häuser von Politikern etc.
Das Geschrei “wehret den Anfängen” in der BRD wäre kaum zu überhören, auch die ausländische Presse würde über neuerwachten Nazismus berichten.

Doch in Berlin wird diese Kriminalität geduldet und sogar hofiert, weil es die Kriminalität der politisch “Guten” ist, und die dürfen alles.
Man muß nur gegen Rechts sein, und schon ist der Freibrief eine neue RAF zu gründen und zu betreiben ausgestellt, und man bekommt sogar noch öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt.

Jetzt werden sie Chaoten genannt, nächste Woche trifft man sich mit dem Pack zur Demo gegen Rechts und nennt sie dann wieder “Anständige”.

Ob diese “Anständigen” auch Verwandte von Türken auf Besuch angreifen? Oder ob sie zugereiste Rotationseuropäer beim Scheibenreinigen angreifen?
Oder werden einfach nur wahllos Hotels und Autos in Brand gesteckt und Menschen auf offener Straße ausgeraubt und zusammen geschlagen?

Bin mal gespannt, wann Kriminelle gegen Rechts von der Polizei bei ihren Beutezügen eskortiert, beschützt und unterstützt werden….
Guckt man sich die Politiker so an, dürfte es bereits an der Tagesordnung sein.

Hallo liebe Leser,

Dezember 27, 2010

nach den ganzen Reisen zu den Weihnachtsdörfern und das beschenken der Kinder mit Gaben und mit kostenlosen Angeboten und Presseterminen mit den Kommunal- und Landespolitikern bin ich nun in Deutschland und habe das Weihnachtsfest mit Familie in Berlin verbracht.
Ich wurde vom Bundespräsidenten zur Weihnachtsansprache und zum Weihnachtsdinner eingeladen.
Nach der festlichen Rede des Präsidenten auf Schloss Bellevue kam es auch zu direkten Gesprächen zwischen ihm und mir und er würdigte mein Engagement. Gut, davon kann weder ich mir etwas kaufen, noch den Kindern etwas geben, denn Worte, denen keine Taten folgen sind leere Worte.
Aber so ist es in der Politik, die politische Kunst besteht darin: jemanden so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er denkt, die dabei entstehende Reibungsenergie sei Nestwärme.

Doch nichts destro trotz werde ich bis Ende des Jahres noch die Ruhe nach all dem Trubel geniessen und mich nach Sylvester aus Berlin in die Heimat verabschieden.
Der Blog wird dann wieder weiter geführt.
Sollte ich bis dahin Zeit finden, so werde ich, ab heute, wieder den einen oder anderen Artikel einstellen.

So, Freunde, Nachbarn, Landsleute….

Ich wünsche allen ein frohes Fest gehabt zu haben und verbleibe mit lieben Grüßen und wünsche allen die mich mögen und vor allem jenen die mich nicht mögen einen guten Rutsch ins Jahr 2011 und vor allem Gesundheit.

Eure Indexexpurgatorius :) )

Latma TV, Weihnachtsausgabe: Jihad Bells

Dezember 26, 2010

Ist zwar wer-weiß-wo überall schon eingestellt, aber falls jemand es nicht versteht, kommt hier die Friedensbotschaft des PA-Ministers für unkontrollierbare Wut an die Christen:

Hört mir jetzt mal zu:
Wenn ihr bei der richtigen Religion sein wollt,
aufgeklärt und so frei;
Im Irak, als Anfangspunkt,
ist Christ zu sein nicht klug.
Sie könnten eure Kirchen niederbrennen
oder euch das Herz durchstechen.

Jihad bells, Jihad bells,
Jihad überall.
Oh, welcher Spaß, mit einem Messer oder einer Schusswaffe
einen Christen umzubringen.
Jihad bells, Jihad bells,
kommen in deine Richtung.
Oh, welcher Spaß, schaut, was wir gemacht haben
von Paris bis Norwegen.

Die Saudis, ja, mein Freund,
sie geben die Richtung vor.
Sie peitschen dich aus, wenn du Christ bist
und sperren dich bis zum Ende ins Gefängnis.
Keine Bibel, bitte, keinen Papst
und du parierst, hoffen wir,
denn andernfalls lehren sie dich
Bungee-Springen ohne Seil zu machen.

Jihad bells, Jihad bells,
Jihad überall.
Oh, welcher Spaß, mit einem Messer oder einer Schusswaffe
einen Christen umzubringen.
Jihad bells, Jihad bells,
kommen in deine Richtung.
Oh, welcher Spaß, schaut, was wir gemacht haben
von Paris bis Norwegen.

In Ägypten versuchst du bitte nicht
heimlich zu konvertieren.
In Teheran ist es einfach:
Sie steinigen dich zu Tode.
Die Sudanesen, die mutigen:
wenn du dich da nicht benimmst
und christlich lebst,
dann verkaufen sie dich als Sklaven.

Jihad bells, Jihad bells,
Jihad überall.
Oh, welcher Spaß, mit einem Messer oder einer Schusswaffe
einen Christen umzubringen.
Jihad bells, Jihad bells,
kommen in deine Richtung.
Oh, welcher Spaß, schaut, was wir gemacht haben
von Paris bis Norwegen.

In Somalia haben sie Klasse,
sie verbrennen dich sehr schnell.
Wenn du in Gaza Christ bist
sprichst du besser dein letztes Gebet.
Nun, hier in der PA
war Bethlehem, wo du betest:
einmal eine christliche Stadt.
Wir haben sie alle vertrieben!

Jihad bells, Jihad bells,
Jihad überall.
Oh, welcher Spaß, mit einer Bombe oder einer Schusswaffe
schlechte Christen wegzupusten.
Jihad bells, Jihad bells,
kommen in deine Richtung.
Oh, welcher Spaß, wenn wir fertig sind
von Moskau bis Los Angeles.

Die Weihnachtsgeschichte digital

Dezember 25, 2010

Clare Solomon und (ihre) akademische Intelligenz

Dezember 20, 2010

(teilweise übertragen und ergänzt aus: Snoopy the Goon, Yourish.com, 20. Dezember 2010)

Clare Solomon ist die Chefin der University of London Union (der Studenten-„Gewerkschaft“); sie ist gerade mal 37 Jahre alt. Man ist versucht zu sagen, dass 37 für eine Studentin ein wenig zu alt ist. Aber da sollte man besser den Mund halten, denn das zu sagen ist Ageism (etwa: Altersdiskriminierung) und das ist in Großbritannien eine strafbare Handlung.

Konzentrieren wir uns also bitte auf das, was Frau Solomon sagt und nicht auf ihr Alter und/oder ihr Aussehen. Sie sagt:

Die Ansicht, dass Juden die gesamte Geschichte hindurch verfolgt worden sind, ist eine, die in den letzten so in etwa 100 Jahren erfunden wurde, um die Verfolgung der Palästinenser zu rechtfertigen.

Da ist man sprachlos. So viel Schwachsinn und Ignoranz lohnen nicht einmal eine Antwort. Es gibt Sachen, die sind so falsch und dumm, dass nicht mal ihr Gegenteil richtig oder klug wäre. Himmelherrgott, was lehren sie heutzutage ihre Studenten in Großbritannien? Das ist so sehr aus einem gewissen Teil des 20. Jahrhunderts, dass man einfach heulen will. Haben die an der University of London nicht schon genug politisch korrekte palästinensische Propag Lehrkräfte? Erzählen diese Lehrkräfte ihnen nicht, dass bereits mehr als 2000 Jahre vergangen sind seit der Shahid Jesus gekreuzigt wurde, ein muslimischer Palästinenser, der Sohn der Palästinenserin Maria, und dass diese niederträchtigen Zionisten das ruhmreiche palästinensische Volk verfolgen und unterdrücken?

Ich fürchte, Frau Solomon wird mit solch jämmerlichen akademischen Leistungen ihren 47. Geburtstag immer noch als Studentin der University of London feiern. Und dann, wer weiß – wie Juden so sagen: Bis 120…

(crossposted von abseits vom mainstream)

„Daher gestehe ich“

Dezember 15, 2010

Der dänischer Parlementsabgeordnete Jesper Langballe plädiert auf schuldig wegen Hassreden, nachdem ihm das Recht verweigert wurde seine Äußerungen zu beweisen

Die Achse des Guten, 12. Dezember 2010

Am 3. Dezember 2010 befand das Amtsgericht in Randers (Dänemark) den dänischen MP Jesper Langballe (Dänische Volkspartei) der Hassrede unter Paragraph 266b des dänischen Strafgesetzbuchs für schuldig. Gemäß dem dänischen juristischen Präzedenzfall wurde ihm die Gelegenheit verweigert seine Vorwürfe zu beweisen, dass in muslimischen Familien Ehrenmorde und sexueller Missbrauch stattfinden. In der dänischen Rechtsordnung ist es unerheblich, ob eine Äußerung wahr ist oder nicht. Für eine Verurteilung ist lediglich nötig, dass sich jemand angegriffen fühlt. „Mit diesem Artikel im Strafgesetz“, kommentierte Langballe, „muss ich von vorneherein für schuldig angesehen werden. Ich habe nicht die Absicht diesen Zirkus mitzumachen. Daher gestehe ich.“

Langballe wurde zu einer Geldstrafe von 5.000 dänischen Kronen (rund 670€) oder zehn Tagen Gefängnis verurteilt.

Hier eine Übersetzung des vollständigen Geständnisses Jesper Langballes vor Gericht:

Ich möchte hier zu Beginn meines Verfahrens eine Erklärung abgeben, die uns vermutlich erlauben wird früh nach Hause zu kommen. Meine Botschaft ist die, dass ich gestehe. Ich plädiere auf schuldig. Und ich möchte meine Gründe dafür erklären.

Ich habe bereits mein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass der Ton meines Zeitungsartikels dazu geführt hat, dass mir vorgeworfen wird, ich sei zu unüberlegt und sarkastisch gewesen. Er wurde der tief ernsten Sache nicht gerecht, die ich ansprach, d.h. den furchtbaren Ehrenmorden, die in einigen muslimischen Familien stattfinden, wo ein junges Mädchen von ihrem Vater oder Bruder ermordet wird, weil sie sich in den „falschen“ Mann verliebt hat. In Dänemark gibt es schätzungsweise einen Ehrenmord im Jahr. In der Türkei gibt es nach Angaben der Statistiken der türkischen Behörden durchschnittlich einen pro Tag.

Zusätzlich habe ich von Vätern gesprochen, die wegsehen, während Onkel oder Cousins ihre Töchter vergewaltigen. Das ist eine gut belegte Tatsache. E sreicht aus auf Ayaan Hirsi Alis Beschreibungen hinzuweisen und hier in Dänemark auf Kristina Aamunds bewegendes Buch Mødom på mode (Die Mode der Jungfräulichkeit) über junge Menschen in muslimische Familien.

Das war die Faktengrundlage für die Passage in meinem Kommentar in Berlingske Tidende (einer Kopenhagener Tageszeitung – Red.). Da ich kein Anwalt bin, hatte ich mich darauf gefreut eine Gelegenheit zu bekommen meine Worte zu belegen und damit Licht auf die Substanz meiner Ausführungen zu werfen – die fürchterlichen Ehrenmorde. Das war der Grund, dass ich – entgegen dem Rest meiner Parlamentariergruppe – dafür stimmte meine Abgeordneten-Immunität aufzuheben, damit das Verfahren seinen Lauf nehmen kann.

Ich habe seitdem gelernt, dass ich gemäß unserem derzeitigen juristischen Gepflogenheiten im Strafgesetzbuch von vornherein als verurteilt gelten muss. Ich habe nicht die Absicht bei diesem Zirkus mitzumachen. Daher gestehe ich. Das wird auch Einigkeit bezüglich des Urteils und des ungebührlichen Artikels im Strafgesetzbuch sicherstellen, das in einigem Augenblicken über mich gefällt werden wird und nach dem ich verurteilt werde.

Zusätzlich steht mir wegen der Äußerung, wegen der ich hier heute vor Gericht stehe, eine Verleumdungsklage bevor. Bei einer Verleumdungsklage werde ich die Gelegenheit haben meine Worte zu belegen. Das einzige Kriterium für Strafbarkeit in Paragraph 266b ist jedoch, ob jemand sich angegriffen oder beleidigt fühlt – nicht, ob das, was ich gesagt habe wahr oder falsch ist. Das muss gesagt werden, um in voller Übereinkunft mit der allgemeinen „Kultur des Beleidigtseins“ zu stehen, die Wurzeln geschlagen hat und die von Paragraph 266b so prächtig unterstützt wird. In gewissen Kreisen ist es fast schon ein Hobby geworden sich beleidigt zu fühlen – durch Karikaturen in Zeitungen, durch Kritik an der Religion usw. usw.

Lassen Sie mich zum Schluss den Vorwurf ansprechen, ich hätte generalisiert – in dem Sinn, dass meine Anmerkungen so gesehen werden könnten, dass sie jeden Muslim einschließen. Das ist eine bedeutungslose Interpretation. Die Erwähnung von Ehrenmorden in meinem Text bezieht sich auf die Passage, dass „es muslimische Väter gibt, die…“ Und die Worte „es gibt“ können niemals die Ganzheit ausdrücken, sondern bedeuten zwangsläufig immer eine Teilmenge. Lassen Sie uns annehmen – als Gegentest – ich hätte das Gegenteil geschrieben: „Es gibt keine muslimischen Väter [die ihre Töchter töten].“ Jeder einigermaßen Mensch mit Kenntnis würde das als krasse Unwahrheit erkennen.

Um es zusammenzufassen: Im klaren Licht des Nachhinein mag ich den Tonfall dieser Passage nicht. Zu ihrer Wahrheit aber stehe ich voll und ganz. Und offen gesagt, ganz persönlich, finde ich das Verfahren selbst – diese grauenhaften Morde an unschuldigen jungen Mädchen – deutlich wichtiger als die Frage, ob meine stilistischen Fähigkeiten mangelhaft sind.

§266b des dänischen Strafgesetzbuchs:
Wer immer öffentlich oder mit der Absicht öffentlicher Verbreitung eine Äußerung abgibt oder anders kommuniziert, durch die eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Hautfarbe, nationalen oder ethnischen Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung bedroht, beleidigt oder verunglimpft wird, ist zu einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zu verurteilen.

Hier ist das, was Jesper Langballe schrieb:
Natürlich sollte Lars Hedegaard nicht gesagt haben, dass es muslimische Väter gibt, die ihre Töchter vergewaltigen, wenn die Wahrheit zu sein scheint, dass sie sich damit zufrieden geben ihre Töchter umzubringen (die so genannten Ehrenmorde) und sie ihren Onkeln zur Vergewaltigung überlassen.“
Anmerkung: Der Präsident der Gesellschaft für Freie Presse, Lars Hedegaard, steht wegen dieser Bemerkungen aus dem Dezember 2009 vor einem Strafverfahren, dem eine Verleumdungsklage folgen wird. Das Strafverfahren findet am 24. Januar 2011 im Gericht von Frederiksberg statt.

Übersetzung (ins Englisch): Sappho.dk – das Web-Magazin der Dänischen Gesellschaft für Freie Presse.

(crossposted von abseits vom mainstream)


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