Die Leistungen bei der Fußball-WM in Südafrika haben die Fans bisher enttäuscht. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Spieler sich kaum noch mit ihren Ländern identifizieren, da sie normalerweise in internationalen Vereinen spielen.
Vielleicht daher die Enttäuschung, dass Brasilien bisher keinen Samba im Strafraum getanzt hat. Und dass Frankreich bisher so gekämpft hat, als ob es lieber verlieren wolle und das Deutschland die Heimreise bereits buchte.
Wie doch eigentlich alle mehr Fehler machen und steifer wirken als normalerweise. Vielleicht ist die Pflicht, sein Land zu repräsentieren, nur ein Echo aus einer versunkenen Welt, in der die Staatsgrenzen tatsächlich noch etwas bedeutet haben: Identifikation, Sicherheit und ein gemeinsames gesellschaftliches Ziel.
Doch spielen die größten Stars der Meisterschaften tagtäglich in Clubs, wo nur der Fußball und das Geld zählen, nicht aber die Nationalität.
Juni 11, 2014 at 2:02 pm
Translat that in English !
Juni 25, 2010 at 7:46 am
Italien raus,ist doch kein Wunder wenn bereits Inter Mailand hin und wieder ohne einen Italiener spielt.Heißer Tipp aus der BRD man sollte es doch mal mit Pass oder Plastik Italiener versuchen.Dann hätten wir in Europa noch eine Nationalmannschaft FC Afrika.
Juni 24, 2010 at 9:04 pm
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, jawoll mein Schatz, es ist vorbei.
Was solls, Man(n) kann nicht immer gewinnen.
Juni 24, 2010 at 7:45 pm
Auch Weltmeister verlieren mitunter weltmeisterlich.
Meint zumindest MS Nappo
Juni 24, 2010 at 5:45 pm
Beim WM Spiel Italiens gegen die Slowakei, habe ich den Italienern voll die Daumen gedrückt.
Leider hätte ich mitspielen müssen, bei 80 Minuten Stehpartie :-))
MfG Mädel 😉
Juni 23, 2010 at 1:52 pm
1998 sagte Daniel Cohn-Bendit noch, „Die französische Mannschaft spielte gegen Le Penn!“. Nun scheint diese schöne multikulti Illusion geplatzt, unter der Decke schwelen ethnische Konflikte in der franz.Nationalmannschaft.
Ausgerechnet wo doch das freie deutsche Fernsehen eine Offensive startete und die WM für Multikulti einspannen wollte. So etwa in der ARD: „Die deutsche Nationalmannschaft ist ein Spiegelbild unseres weltoffenes Multikulti Land!“
Der Fall Anelka ist aber offensichtlich nur die Spitze des Eisbergs. Dass sich in der Equipe Tricolore mittlerweile mehrere Gruppen gebildet haben, die sich untereinander nicht leiden können, gilt als offenes Geheimnis. Nach dem Spiel gegen Mexiko sprach der eher stille Yoann Gorcuff mit Journalisten – und duckte sich scheu weg, als hinter ihm Anelka und Ribéry vorbeiliefen. Da habe der Klassenbeste „dem Rüpel der Schule“ Platz gemacht, „um keinen Schlag auf den Hinterkopf zu bekommen“, schrieb „L’Equipe.
http://wm-2010.t-online.de/wm-2010-f…42022658/index
Juni 23, 2010 at 8:06 am
Das finde ich, ist schon sehr hart formuliert.
Dass in den ersten Gruppenspielen meisstens eher Rasenschach gespielt wird, ist schon ein sehr alter Hut. Aber die letzten Entscheidungen vor der KO Phase, sind schon um einiges spannender geworden.
Die Franzosen sind bisher der einzige Überraschungskandidat geblieben, wenn auch der negativen Art. Und nur auf Die, trifft der Blog wirklich zu.
Schönen Gruß, und servus !