Wenn Diebe sterben, insbesondere wenn sie von der Polizei in Notwehr erschossen werden, dann erwacht das Herz der Extremisten, haben sie doch wieder einen Grund um gegen das verhasste System vorzugehen.
So geschehen in Grenoble. Zwei Männer überfielen ein Casino nahe Grenoble und entkamen mit der Beute. Einen der Männer stellte die Polizei, der darauf sofort das Feuer eröffnete und im Feuergefecht ums Leben kam.
Am Freitagabend fanden sich ca. 50 Jugendliche zu einem Gebet für einen von der Polizei auf der Flucht getöteten Dieb ein.
Am frühen Samstagmorgen eskalierte die Demonstration, als ein Bewaffneter auf Polizisten schoss und diese ebenfalls das Feuer eröffneten.
Das Ergebnis dieser Ausschreitungen sind: rund 60 Autos und mehrere Geschäfte standen in Flammen. Insgesamt fünf Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren wurden festgenommen.
Frankreichs Politik steht in jeder Hinsicht vor einem Scherbenhaufen – langfristig müssen die Scherben einer katastrophalen Immigrationspolitik ausgelöffelt werden: Der erschossene Spielkasinoräuber (mit Sturmgewehr und Maschinenpistole ausgrüstet) hieß Karim Boudouda. Und peinlich vermeiden die zu konsequenter Islamverharmlosung angehaltenen Medien den Ausdruck Moslemterror für die gewaltätigen „Demonstrationen“.