An einer Hauptschule in Essen sind deutsche Schüler mittlerweile in der Minderheit. Von etwas mehr als 150 Schülern sind 70 Prozent Muslime. „Die Religion hat den Schulhof erobert, und die Schule ist ein Ort des Kulturkampfs geworden“, heißt es in dem Film „Kampf im Klassenzimmer“ von Nicola Graef und Güner Balci, den das Erste nun zeigt. In der Dokumentation kommen alle zu Wort: Lehrer, Schüler und Eltern, Deutsche sowie auch Muslime. Die Autorin Güner Balci beschäftigt sich als Deutsche mit türkischen Wurzeln schon länger mit Integrationsproblemen von Migranten.
Sebastian ist 16 Jahre alt und besucht die zehnte Klasse einer Essener Hauptschule. Der deutsche Junge ist in der besten Klasse der Schule. Es ist eine der wenigen, in denen die deutschen Schüler nicht gänzlich in der Minderheit sind. Dennoch fühlt er sich gemobbt und erzählt von Prügeleien. „Einmal haben sie ihn mit einem Stuhl geschlagen“, berichtet seine Mutter. Andere Schüler ziehen sich zurück, aus Angst vor Gewalt, wie es im Film heißt. Diese sei nicht immer körperlich, meist werden sie verbal angegriffen, sagen einige Mädchen: „Wenn wir mal besser sind, beschimpfen sie uns als Streber oder Schummler.“ Bei Meinungsverschiedenheiten bezeichnete man sie auch schon als Nazis.
Sebastian bleibt indes an der Schule, er will seinen Abschluss machen. Hier wie dort ist die Sehnsucht nach Bildung indes nicht immer gleich ausgeprägt. Nicht jeder verfügt über den gleichen Ehrgeiz.
Unter den Migranten-Kinder heiße es oft: „Mit Deutschen ist man nicht befreundet“ Aber es gibt sie dennoch, die „Mischfreundschaften“, wie Güner Balci zeigt.
Allerdings sei es für beide Seiten nicht leicht. Eine Libanesin erzählt, dass sie sich wegen einer Freundschaft zu einem deutschen Mädchen rechtfertigen müsse. „Du hältst immer zu den Deutschen„, wurde ihr vorgeworfen. Ein anderes deutsches Mädchen, Julia, ist mit dem Palästinenser Saleh zusammen. Für ihn konvertierte sie sogar zum Islam. Für das junge Paar ein selbstverständlicher Schritt …
Es ist ein Film, der von Resignation und Parallelwelten spricht. Der sie unverschleiert benennt, wie der aus dem Libanon stammende Arabisch-Lehrer Rafik Succari: „Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es genau andersherum.“ Der Film ist eine Zustandsbeschreibung 2009, die auf schmerzliche Art zeigt, dass Integration eine Vision bleibt.
Juli 23, 2010 at 10:33 pm
Ähnliches hat mein Sohn hier in Niedersachsen auch selbst erlebt, ich nahm ihn von der Schule, weil er und zwei weitere Jungs die einzigen Deutschen unter lauter Muslime in der Klasse waren.
Hätte ich ihn an der Schule gelassen, er hätte nie seinen Abschluss geschaft, so wie ihn der Rest der Klasse auch nicht schaffte.
An der neuen Schule meisterte er ihn ohne Probleme.
Rückzug ist zwar nicht die beste Strategie, aber wenn nichts mehr hilft, die Einzige.
Meint zumindest MS Nappo
Juli 23, 2010 at 4:02 pm
Punica wer spricht den Islam das Existenzrecht ab?Wenn es gegen etwas geht,dann geht es doch nur gegen die Islamisierung Europas.Ich kenne deine Schulen nicht,aber wenn deine Schulen in dem TV Beitrag wieder erkennst,dann spricht es nicht gerade für dich.Also wer will den Islam einschränken,nur haben wie in der BRD Gesetze die nun mal nicht islamisch sind,und die Grundlage der europäischen Staaten ist nun mal vor dem Gesetz sind alle gleich.Ausserdem ist es eine Zumutung das sich Menschen einer Mentalität unterwerfen sollen die etwa 10tausend Jahre hinter unserer Entwicklung zurück ist.Der Islam hat hier in Deutschland auf nichts Anspruch,und die Migranten müssen sich anpassen,denn es geht nicht nur um Religion sondern auch um Bildung,denn ohe Bildung bleiben diese musel Migranten auf ewig Schmarotzer,auf Kosten des Deutschen Volkes.
Juli 22, 2010 at 11:56 pm
Das ist völlig normal in der Schule, Pöpeleien halt.
Solche Einstellungen haben doch die Linken auch!
Und Rassismus ist es nicht, und wenn doch, die Deutschen amchen es häufiger.
schau in die zeitungen, oder ins internet. Überall werden muslime gemobbt.
Beispiele:
Stefan Herre, Geert Wilders, Broder usw. Sie sprechen dem Islam das Existenzrecht ab! Sie wollen den Korean verbieten! Also planen sie die Endlösung!
Beweis:
Wilder sagte, die Muslime sollen Euorpa verlassen. Und einer von der CDU stimmte zu.
Broder sagte im Bezug auf die isaelische armee , dass Morden Spass macht.
Und vor einiger Zeit wollte jemand im Herreblog die Musliem bis auf den letzten Mann ausrotten.
Ihre Absichten:
Moscheen weg, Koran weg, Koptuch weg…
Alles was den Islam einschränkt kommt einer Kriegserklärung gegen den Islam gleich.
Da Kriegserklärungen nur offizielle Regierungehen diese aussprechen können, ist Wilders Kriegserklärung eine Reale, und die der Schwezi wurde vom Parlament abgesegnet.
Das ging halt den Muslimen ein bisschen zu weit. Ihnen einfach so den Krieg zu erklären, Sie haben den Schweizern ja nichts gemacht.
Juli 22, 2010 at 7:19 pm
Der Film stellt die Wirklichkeit realistisch dar und ist kein Zerrbild. Ich bin Deutscher und habe Arabisch gelernt und kenne mich ganz gut aus unter arabischen Migranten in Deutschland.
Ich glaube nicht, dass es eine Lösung in Richtung „Integration“ gibt. Die Verhaltensweisen und Einstellungen sind tief im Islam verankert, das kann man so gut wie nicht ändern, wenn die Muslime in großen Gruppen auftreten.
Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: die Deutschen schauen, dass sie alle Muslime, die auf einer islamischen Lebensweise beharren, wieder loskriegen und erzeugen einen ganz erheblichen Assimilationsdruck auf den Rest oder die Deutschen werden zu Minderheit und damit zu Menschen zweiter Klasse im eigenen Land, die geschunden und verfolgt werden.
Die zweite Möglichkeit führt früher oder später zu einem Ende der deutschen Kultur.
Mancher hält das vielleicht für zu pessimistisch, aber meine Frage ist, wie soll ein drittes realistisches Szenario aussehen?
Juli 22, 2010 at 5:22 pm
So what?Die Bonzen und deutschen Multikulti Anhänger haben keine Probleme mit diesen unterentwickelten ausländischen Schülern,denn bei ihnen ist privat Schule ja Standard.Die ärmsten der Armen Deutschen müßen die Wahnvorstellungen der wohlhabenden Bürger ausbaden.