Wat dem een sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall…

Während Deutschland versucht ausländisches Fachpersonal anzulocken, anstatt eigene Fachkräfte aus- bzw. weiterzubilden, indem man Begrüßungsgeld zahlen will oder aber ihnen den Führerschein verspricht, hat Montenegro ganz andere Vorstellungen:
Wer in Montenegro mindestens 500.000 Euro in die Wirtschaft investiert, der bekommt die Staatsbürgerschaft, die unter anderem die Visa-freie Einreise in die Europäische Union erlaubt. Damit sollen ausländische Geschäftsleute motiviert werden, in Montenegro zu investieren. Die Staatsbürgerschaft könnte vor allem für Nicht-EU-Ausländer interessant sein.

Warum Deutschland nicht auf ähnliche Ideen kommt ist schon verwunderlich. Schließlich ist es besser Investoren ins Land zu locken als Sozialhilfeempfänger.

Dazu würde sich Deutschland auch viel Ärger an den Schulen ersparen, würde es die Schulpflicht abschaffen, dafür aber eine Schulfreiheit einführen. Wer lernen will, der geht zur Schule und das freiwillig; wer für sich darin keinen Sinn sieht, der läßt es halt bleiben. Für manche ist es ausreichend wenn er seinen Namen schreiben und das Grundwissen im Lesen hat, sowie das kleine 1×1 beherrscht. Dies wäre auch gesünder für so manchen Lehrer und Referendare.

(Autor: indexexpurgatorius, wegen Internetproblemen von mir eingestellt.)