Abbas hat mit dem Stopp der Friedensverhandlungen mit Israel gedroht, bevor diese überhaupt richtig begonnen haben.
Abbas betonte, dass die Palästinenser die Friedensverhandlungen einstellen, wenn die Israelis nicht mit den Siedlungsbau aufhören und die Forderungen von Netanjahu für den Beginn von direkten Gesprächen nicht zu akzeptieren.
Medienberichten zufolge soll Netanjahu am Sonntag eine Friedensvereinbarung an drei Voraussetzungen geknüpft haben. Diese seien die Anerkennung Israels durch die Palästinenser als jüdischen Staat, die Gewährleistung der Sicherheit für Israel sowie eine Entmilitarisierung des zukünftigen palästinensichen Staates.
Dazu der politische Berater Abbas‘ , Hammad, wörtlich: „Wir werden Israel als einen jüdischen Staat nie anerkennen, dies haben wir auch den USA und der internationalen Staatengemeinschaft mitgeteilt“.
Hammad machte deutlich, dass  ohne die Akzeptierung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 kein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnet wird.