Gibst du einen afghanischen Polizisten eine Waffe, darfst du ihn nur noch loben, egal wieviel Scheiße er baut. Wird er kritisiert, dann wird er zum Killer, so geschehen gestern auf dem spanischen Stützpunkt Kala-i-Naw im Nordwesten Afghanistans.
Dort hatten Sicherheitskräfte einen einheimischen Polizisten erschossen, der zuvor zwei spanische Ausbilder und deren iranischen Dolmetscher getötet hatte.
Der afghanische Polizist eröffnete nach Angaben der afghanischen und der spanischen Behörden auf dem Stützpunkt in der Provinz Badghis während eines Trainings mit einem Sturmgewehr das Feuer auf die spanischen Ausbilder und ihren Übersetzer. Nach Darstellung des für den Westen Afghanistans zuständigen Polizeichefs Abdul Rauf Ahmadi ging dem Schusswechsel ein Streit zwischen den Männern voraus. Spaniens Innenminister Alfredo Perez Rubalcaba indes sprach von einem „terroristischen Anschlag“.
Die Vereinigte Linken, forderte den sofortigen Abzug der spanischen Truppen, da selbst nach 10 Jahren Besatzung kein Fortschritt zu sehen ist.
In Afghanistan gab es in den vergangenen Monaten mehrere Angriffe von einheimischen Polizisten oder Soldaten auf ihre westlichen Ausbilder. Zuletzt wurden Mitte Juli drei britische Soldaten in der südlichen Unruheprovinz Helmand von einem afghanischen Armeeangehörigen an einem Straßenkontrollpunkt erschossen.
Gebt den Auszubildenen ein Holzgewehr, das sollte reichen, Schiessübungen können die afghanischen Polizisten nach Abzug aller Truppen noch zur genüge üben, falls sie nicht im Namen der Ehre Amok laufen.
August 27, 2010 at 7:26 pm
Ehre? Haben manche Menschen soetwas?
Rufen sie doch „Allahu akbar“ und nicht wie es gesittete Menschen tun: „Habe die Ehre!“ und setzen dann dem Leben ein Ende.
Also soviel Anstand sollte schon sein.
Meint zumindest MS Nappo