Nachdem nicht nur die Presse tönte, dass nicht nur in der Bevölkerung ein Rechtsruck zu bemerken ist, platzt Bundeskanzlerin Merkel mit einer bereits allseits bekannten Aussage auf den Markt der politischen Eitelkeiten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bemühungen um den Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft in Deutschland als fehlgeschlagen bezeichnet. „Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert“, sagte Merkel am Sonnabend auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam.
Merkel erklärte, in der Vergangenheit sei von Zuwanderern zu wenig verlangt worden. Es sei aber eine berechtigte Forderung, dass diese die deutsche Sprache lernten, um eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Auch müsse dafür gesorgt werden, dass es keine Stadtteile gebe, in die sich die Polizei nicht hineintraue.
Hat Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ eine neue Offenheit der Kritik ausgelöst?

Unterdessen legte CSU-Chef Seehofer in der Integrationsdebatte noch einmal nach. In einem Sieben-Punkte-Programm beharrt Seehofer darauf, dass Deutschland kein Zuwanderungsland sei. Ein prognostizierter Fachkräftemangel dürfe „kein Freibrief für ungesteuerte Zuwanderung sein“. Der bayerische Ministerpräsident sprach sich dafür aus, neben der Qualifikation auch die „Integrationsbereitschaft und Integrationsfähigkeit als zusätzliches Kriterium“ einzuführen.
„Wir dürfen nicht zum Sozialamt für die ganze Welt werden.“ Unter dem Beifall der Delegierten rief er: „Multikulti ist tot.“

Wie lange bleiben die Politiker noch an der Macht?
Die Umfragewerte sind im Keller, viele wichtige Landesväter der Union nahmen in den vergangenen Monaten ihren Hut. Und jetzt wird die CDU auch noch durch das seit Monaten stark umstrittene Bahn-Großprojekt „Stuttgart 21“ vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Ausgerechnet im Frühjahr wird in Baden-Württemberg gewählt. Falls die Union die Wahl in dem Bundesland verlöre, könnte das, so mutmaßt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel das Aus bedeuten. Zu alledem mischt sich nun auch noch der Zentralrat der Juden ein und Stephan Kramer poltert das sämtliche Aussagen populistisch seien und die Hemmschwelle, mit fremdenfeindlichen und zudem sachlich falschen Aussagen umzugehen selbst unter Politikern demokratischer Parteien deutlich gesunken sei. Das bereite ihm „Unbehagen und Angst“.

Wenn Kramer vor solchen Aussagen Angst hat, dann frage ich mich, inwiefern er sich um die Mitglieder seiner Glaubensfraktion sorgt. Das der Antisemitismus in Europa drastisch steigt ist nicht mehr zu übersehen, nur weiß Kramer eigentlich wer diesen Antisemitismus ansteigen lässt  und für wen, auch in Europa, Übergriffe auf Juden Normalität darstellen, wenn nicht sogar als kulturelle Pflicht angesehen werden?