Der türkische Außenminister sagt Europa eine Tendenz „zu mehr Religion“ voraus. Desweiteren ist Außenminister Ahmet Davutoglu davon überzeugt, dass ein türkischer EU-Beitritt die „zivilisatorischen Grundlagen“ Europas verändern wird: Europa werde dank des türkischen EU-Beitritts (?) und dank der neuen türkischen Öffnung gegenüber der muslimischen Welt, weg von der „rigiden westlichen Identität“ und hin zu mehr Religion und „Monotheismus“ gehen.
Als Beispiel nannte Davutoglu den Minarett-Streit. „Heute sind manche europäischen Länder gegen Minarette eingestellt. Der Grund ist das sehr starke und rigide westliche Selbstverständnis. Europa werde sich auf eine Zukunft zubewegen, in der das europäische Christentum selbst in gewisser Weise islamischer, nämlich ‚monotheistischer‘ werde“.
Auch die Türkei werde sich verändern. „Wir werden unser monokulturelles, nationalstaatliches Verständnis vom Islam stärken, und das ist unausweichlich.“ so der türkische Außenminister weiter.
Das sogenannte „Rote Buch der Türkei“ wurde überarbeitet. Religiöser Fundamentalismus wird darin erstmals nicht mehr als Gefahr für die nationale Sicherheit betrachtet, und auch nicht der Gottesstaat.
Die Bedeutung des „Roten Buches“ war einst groß, es galt als verbindliche, vom Militär vorgegebene Richtlinie für die Politik. Inzwischen ist der politische Einfluss des Militärs von der islamisch geprägten Regierung radikal reduziert worden, und das „Rote Buch“ ist nicht mehr Richtlinie, sondern unverbindlicher Spiegel der gegenwärtigen Ansichten der politischen Führung.
Dass Davutoglu die diktatorisch-islamische Ordnung begrüßt ist eins und selbstverständlich; dass er auslässt, dass seine Partei und sein Regierungschef die Türkei schon mächtig veränderten, sollte auch nicht verwundern. Aber dass er es für die natürlichste Sache der Welt hält, dass die türkische 1 zu 7-Minderheit in Europa – sollte die Türkei der EU beitreten, sind es ca. 72 Millionen Türken in der Türkei und ein paar Millionen in EUropa gegenüber 500 Millionen in den bisherigen 27 Mitgliedsstaaten abzüglich der türkischen Immigranten – die gesamten gesellschaftlichen Grundlagen der EU in ihrem Sinne verändern wird, sollte doch zu Denken geben.
Man kann das als Selbstherrlichkeit interpretieren. Angesichts des Kuschens des Westens vor radikalislamischen Ansprüchen und dem immer weiter fortgesetzten Appeasement gegenüber Muslimen könnte es auch als völlig realistisch angesehen werden.
Oktober 31, 2010 at 2:41 pm
Die sogenannten „arabischen Ziffern“ kommen ursprünglich aus Indien.
Der Islam schein die Angewohnheit zu haben Wissen zu assimilieren um es dann als das eigene weiter zu geben.
Oktober 31, 2010 at 10:49 am
Ach Punica was nützt das schon,was hat denn diese islam.Kultur denn daraus gemacht, mit dem genialen Wissen der islam.Sternen Gucker?
Oktober 30, 2010 at 9:53 pm
Das Abendland profitierte schon immer vom morgenländischen Wissen, wie zum Beispiel von den arabischen Ziffern, der Mathematik, der Uhrenkunst und des Schriftwissens, auch der Buchdruck war bereits im Morgenland verbreitet und das noch bevor Gutenberg überhaupt geboren war.
Soviel zum täglichen klüger werden. Ich hoffe du bist jetzt etwas klüger.
Oktober 30, 2010 at 8:04 pm
Ach du meintest diese Religion Islam,das ist aber was anderes als Demokratie,das ist keine Religion.In der Religion ist der Allmächtige der Chef,und in der Demokratie ist ein gewählter Mensch der Chef(So sollte es jedenfalls sein)!Da hast du bestimmt was verwechselt,na ja kann ja mal verkommen.Aber Punica auch im Islam ist es nicht verboten jeden Tag ein bißchen klüger zu werden.
Oktober 30, 2010 at 7:46 pm
Und diese Religion gibt den Menschen Frieden, denn der Islam verbietet Verbrechen, und bestraft jene hart, die Verbrechen begehen.
Die Abschreckung funktioniert, es gibt im Islam kaum Verbrechen, im Gegensatz zum verkommenen Westen.
Oktober 30, 2010 at 7:27 pm
So etwas hört man doch gerne,aber wer liebt schon zu viel Demokratie.Ach so Punica da gibt es eine Religion die nennt sich auch Islam.
Oktober 30, 2010 at 7:21 pm
Der Islam garantiert die bessere Demokratie!
Oktober 30, 2010 at 12:28 pm
Mehr Islam für Europa?
Wer braucht denn schon den Islam in Europa?
Fragt sich zumindest MS Nappo
Oktober 30, 2010 at 12:18 pm
Whow den sein Optimismus steckt ja richtig an.