Wenn man Sympathien hat bis zum Abwinken, dann kann man schon mal mit unliebsamen Forderungen kommen, man steht ja in der Gunst der Wähler ganz weit oben und die haben eh Kopp wie Sieb.
Also konnte man auf dem Grünen-Parteitag auch mal sagen wie man in Zukunft die Bürger schröpfen will, denn was von der Leyen mit den Hartz-IV-Empfänger kann, das können die Claudi, die Netty und der Cem schon lange.
Das die Grünen gegen die Münchner Olympia-Bewerbung sind und dass sie das Skifahren auf künstlich beschneiten Hängen ablehnen, überrascht nicht. Überraschen tut aber, dass sie den Spitzensteuersatz anheben, das Ehegattensplitting abschaffen, die Gewerbesteuer auf Freiberufler ausweiten und die kostenlose Mitversicherung von nicht berberufstätigen Ehepartnern bei den Krankenkassen abschaffen wollen.
Doch damit nicht genug.
Sie wollen bei der Einführung einer Bürgerversicherung im Gesundheitssystem auch noch die Beitragsbemessungsgrenze auf 5500 Euro erhöhen. Allmählich möchte man statt von „Demonstrations- und Randaliererpartei“ von „Enteignungspartei“ sprechen. Am Kampfbegriff „Enteignung“ ist deshalb etwas dran, weil die Grünen dazu neigen, das Eigene der Bürger schon weit unterhalb astronomischer Spitzeneinkommen als Privileg zu verdächtigen.

So verwandeln die Grünen in ihrer Staatsfixierung das Verheißungsvolle, das ihrem Grundanliegen anhaftet, in eine Bedrohung des privaten Lebens. Für eine Partei, zu deren größten Verdiensten die Neuentdeckung der Zivilgesellschaft gehört, ist das ein Armutszeugnis. Und die Partei gehört in die Annalen der Geschichte entsorgt.
November 23, 2010 at 5:29 pm
Die Armut für alle ist doch das Revier der Sozen. Wildern jetzt alle in fremden Revieren?
Reicht es nicht uns das Geld so auszupressen?
Fragt sich zumindest MS Nappo