Da wurde erst der Rassismus an deutschen Schulen öffentlich laut und die Kriminalität. Nun will man dies verschweigen und alle, die anderes behaupten, mundtod machen. So wie einen Sozialarbeiter, der öffentlich über Missstände an seiner Schule sprach,
der ist jetzt arbeitslos.
Er arbeite als Sozialarbeiter an einer Sekundarschule in Schöneberg. In einem kurzen Vortrag erzählte er den Eltern an einem
Elternabend, welch schroffer Umgangston unter den Schülern herrsche. Und dass türkisch- und arabischstämmige Schüler ihre deutschen Klassenkameraden einschüchtern. Eine Woche später war er gefeuert.
Anfang Oktober hatte die Lehrergewerkschaft GEW eine Debatte zum Thema Deutschenfeindlichkeit an Schulen angestoßen. Lehrer berichteten, Beschimpfungen wie „Schweinefleischfresser“ seien auf Schulhöfen häufig zu hören. Dies bestätigte auch der Sozialarbeiter: „So habe ich es erlebt. Einmal sagte ein Schüler in meiner Gegenwart, hier stinkt es nach Schwein.“
20 Jahre Erfahrung als Erzieher und Sozialarbeiter gingen für einen Abend der Wahrheit den Bach hinunter. Er arbeitete mit Behinderten, betreute eine Jugendwohngemeinschaft, kümmerte sich um Grund- und Realschüler. Auch deshalb, sagt er, habe er im Sommer den Job beim Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. bekommen. Der Verein schickte ihn als Koordinator für den Ganztagsbetrieb an die Gustav-Langenscheidt-Schule in Schöneberg. Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund beträgt dort 70 Prozent. „Unterricht war häufig nicht möglich. Es ging nur darum, Ruhe in den Klassenraum zu bekommen“, so der
Sozialarbeiter.
Fassungslos machte ihn der Umgangston. „Schüler beleidigten sich als Hurensohn, sagten f… dich zueinander, benutzten das Wort Jude als Schimpfwort.“ Und: „Die Deutschen kriegen es immer wieder ab – auch von den Lehrern hagelt es Schuldzuweisungen -, weil sie in der Minderheit sind.“
Das bestätigten auch einige Schüler: „Beleidigungen sind üblich. Wir wurden von arabischen Mitschülern Kartoffel, Schweinefleischfresser, Jude oder Nazisau genannt.“
Auf dem Elternabend berichtete der Sozialarbeiter den Eltern davon. Er sprach auch über das Mädchen, das aufgelöst im Flur stand. „Es machte sich Sorgen um seine Freundin. Die traute sich nicht mehr in die Schule, weil sie Angst hatte vor den Türken.“
Kurz nach dem Vortrag, so der Sozialarbeiter, wurde er zur Schulleitung gerufen. „Danach wehte mir ein eisiger Wind entgegen.“ Eine Woche nach dem Vorfall teilte ihm sein Arbeitgeber mit, dass die Zusammenarbeit beendet sei.
Der Sozialarbeiter ist sich sicher, dass ihm seine offenen Worte zum Verhängnis wurden. Auf Nachfrage bei Schulleiterin Ruth Jordan: „Ich möchte nichts dazu sagen.“ Georg Zinner, Chef des Nachbarschaftsheims Schöneberg, streitet einen Zusammenhang ab: „Bei der Kündigung haben andere Gründe eine Rolle gespielt, die ich nicht nennen muss.“
Eine Sprecherin der Senatsschulverwaltung sagt: „Ich weiß nicht, warum ihm gekündigt wurde, er war nicht Mitarbeiter unserer Behörde.“ Schönebergs Bildungsstadtrat Dieter Hapel (CDU) erklärte, er kenne den Fall nicht und sei nicht zuständig.
Der Sozialarbeiter ist jetzt arbeitslos. Er sagt, er sei es den Eltern schuldig gewesen, ihnen die Wahrheit zu sagen. „Das erwarten die von mir.“
Und jetzt wissen die Eltern, was passiert, wenn jemand den Terror nicht ignoriert. Schöne neue (Schul-?)Welt.
Januar 23, 2011 at 2:11 pm
Die Saat ist aufgegangen. Jahrelanges Fördern ohne Fordern zeigt jetzt die Früchte der Versäumnisse. Die Politik und Justiz haben versagt und die Polizei wird schmählich im Stich gelassen. Der Bürger wird zur Kassa gebeten und zahlt brav die Verhaltensweisen dieser Steinzeitmenschen. Wer die Wahrheit ausspricht läuft in Gefahr gerichtlich verfolgt zu werden. Glauben diese abgehobenen Vertreter des Volkes, dass diese Situationen noch lange beherrschbar sind. Das Vertrauen in Justiz und Politik ist bei vielen Österreichern und Deutschen verloren gegangen. Schließt Euch zusammen und wehrt Euch mit allen demokratischen Mitteln und couragiert gegen diese Fehlentwicklungen. Schreibt Euren Politikern Mails und Briefe mit Fakten und Hinweisen. Wer nicht reagiert und die Verfassung nicht schützt wird angezeigt.