BA Vorstand Heinrich Alt will neue Wege gehen um Hartz-IV-Empfänger aus der Statistik zu drängen. Zwar will er die Sklaverei, sprich die Ein-Euro-Jobs, künftig abbauen, dafür will er die Hartz-IV-Empfänger in Trainingslager stecken.
Das erinnert irgendwie an Pakistan, wo es auch Trainingslager gibt, oder im schlimmsten Fall sogar an die Konzentrationslager im dritten Reich.

Auch könne er sich vorstellen die Langzeitarbeitslosen in Behindertenwerkstätten oder gar in staatlich geförderte Integrationsbetriebe, wie es auch schon die FDP vorschlug.

Mit diesem Konzept könne man auch die Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern wirksam bekämpfen, so Alt weiter.
Im Kampf gegen die anhaltend hohe Langzeitarbeitslosigkeit plädiert Alt zudem für neue Konzepte. „Im Aufschwung müssen wir alle unsere Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren“, begründete Alt den Strategiewechsel.
Grünen-Fraktionsvize Fritz Kuhn forderte neben „gründlichen Veränderungen“ auch eine Übertragung der Verantwortung. BA-Vorstand Alt warnte vor einem „föderalen Durcheinander“ bei der Umsetzung. So sollen die Jobcenter jetzt Freizeitaktivitäten für Hartz-IV-Empfänger organisieren.

Sollten BA Vortsand Alt und die Politiker sich jetzt durchsetzen, bekommt der Begriff „Hartz-IV ist offener Vollzug und verstößt gegen die Menschenrechte“ eine ganz andere Bedeutung und eines wird auch noch klar. Das Grundgesetz, die Anekdotensammlung aus den wirren des zweiten Weltkrieges, garantiert zwar, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, doch wer Mensch ist und wer „Humanabfall“, das legt immer noch die ARGE und die Politik fest.