Das Schicksal des Euro hängt an der Bereitschaft der Deutschen, mit Steuermitteln ihren europäischen Nachbarn zu helfen. Allen Lösungen ist eines gemeinsam: Letztlich wird das Geld des deutschen Steuerzahlers dazu genutzt, die Schuldenkrise in anderen Ländern zu beenden.
Für Deutschland selbst besteht kein Risiko, seine Schulden nicht mehr bedienen zu können. Deutschland haushaltet sehr diszipliniert, daher gibt es kein Risiko für einen Zahlungsausfall des Landes. Daran wirken auch alle Hartz-IV-Empfänger in Zukunft mit, die in der sogenannten Bürgerarbeit jede Arbeit ohne Zuzahlung – als moderne Sklaven – erledigen dürfen.
Deutschland und Frankreich wollen den Krisenstaat Portugal drängen, möglichst bald unter den Euro-Rettungsschirm zu schlüpfen, da es Kredite nicht mehr bekommen wird. Portugal müsse nun schnell Hilfe des Rettungsschirms in Anspruch nehmen, heißt es in Berlin. Nur so lasse sich verhindern, dass die Krise auf weitere Länder, etwa Spanien oder Belgien, überspringe. Zeitgleich mit der Hilfe für Lissabon sollten die Mitgliedsländer der Euro-Zone ankündigen, bei Bedarf alle notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Währungsunion zu retten.
Die Maßnahme liefe darauf hinaus, dem bislang mit 750 Milliarden Euro ausgestatteten Rettungsschirm notfalls unbegrenzt weiteres Geld zu geben.
Oder um es einfach auszudrücken, damit es auch schlichte Gemüter verstehen:
Die Rettung der europäischen Gemeinschaftswährung hängt von der Bereitschaft Deutschlands ab, für die Schulden aller anderen Staaten einzustehen.
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