Nicht nur, dass es Muslime gibt, die in Europa nicht nur die Meinungsfreiheit einschränken wollen, sondern auch das Presserecht, die Gebetsräume in Schulen wollen, um diese nicht zu nutzen, die in Kirchen zu Allah beten wollen, Kreuze in Schulen verboten wissen wollen und und und…

Nun kommt eine Muslima auf die Idee das Wort Integration nicht nur zu verbieten, sondern es aus dem Sprachschatz gestrichen haben zu wollen. Die Termini „Integration“ und auch „Migrationshintergrund“, wie sie Sarrazin benutze, seien „diskriminierend und rassistisch“, sagte die kurdisch-stämmige Islamwissenschaftlerin Öztürk. Deswegen schlug sie vor, den Terminus „Integration“ durch Begriffe wie Vielfalt, gesellschaftliche Teilhabe, Pluralität oder Demokratie zu ersetzen. Nach Überzeugung der Grünen-Politikerin gibt es nicht „den oder die Migranten“.

Der Frankfurter Politikwissenschaftler Thomas Kunz hielt Sarrazin und seinen Unterstützern vor, „ein Integrationsregime“ installiert zu haben und Einwanderer pauschal als integrationsunwillig zu diffamieren.

Hinter Kunz‘ und Ötztürks Vorstoß scheint vielmehr der Wunsch verborgen, bestimmte Dinge nicht mehr beim Namen nennen zu wollen. Denn die Integration von muslimischen Migranten ist ein Problem, in allen nichtmuslimischen Staaten dieser Welt. In
nicht wenigen Fällen scheint die Qualifikation von Muslimen für unserer Gesellschaft darin in erster Linie zu bestehen, einen Namen zu haben, den man beim Scrabble nicht legen könnte.