Nicht das Sportuelle Aktstudio ist hier gemeint, nein, sondern die EU!
Die EU-Kommission drängt die Mitgliedsländer zu schnellen Entscheidungen im Kampf gegen die Euro-Krise. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte: „Wir müssen uns schnellstmöglich auf gemeinsame Maßnahmen zur Beruhigung der Märkte einigen – je eher, desto besser. Wir müssen jetzt mit aller Entschlossenheit handeln.“
So will die EU, das schwächere Volkswirtschaften Kredite bereit gestellt bekommen, damit die betroffenen Länder erst gar nicht in Schwierigkeiten an den Finanzmärkten geraten.
Damit wären neue Milliarden-Kredite der Euro-Länder – anders als Kanzlerin Angela Merkel dies fordert – künftig keine „ultima ratio“ in dramatischen Krisensituationen mehr, sondern eine präventive Maßnahme. „Wir werden darum nicht herumkommen“, sagte ein EU-Spitzendiplomat.
Diese Sichtweise teilen zahlreiche Mitgliedstaaten. Eine Entscheidung soll bis Ende März fallen, wenn die EU ein „Gesamtpaket“ zur Euro-Stabilisierung beschließen will.
Das heisst nichts anderes, als das Länder keine Sparprogramme mehr brauchen, sondern einfach drauf los leben wie sie es gewohnt sind. Kredite fliessen weiterhin und der deutsche Steuertrottel übernimmt die Zeche.
Na da sollte es nun kein Wunder sein, wenn weitere Länder in die EU wollen, allen voran die Türkei. Forderungen werden wohl nicht lange auf sich warten lassen.
Rehn sagte dazu: „Wir dürfen die Chance nicht verstreichen lassen.“
Auch sollen die neuen Regeln auf den bisherigen Rettungsschirm ausgedehnt werden, damit Länder schon jetzt auf Kredite zugreifen können um Spekulanten abzuwehren.
Rückzahlung? Keine Option!
Und da wundert sich noch jemand, wenn die Ratingagenturen Deutschland das Spitzenrating aberkennen, da diese genau wissen, dass die Rettung der Euro-Zone für die Bundesrepublik ein teures Unterfangen werden wird.
„Die Euro-Schuldenkrise ist mit Unsicherheiten behaftet. Niemand weiß genau, welche Belastungen am Ende auf die Staaten zukommen. Dies spiegelt sich in besonderer Nervosität bei den CDS-Investoren“, sagt Kockerbeck.
Die Verursacher der Finanzkrise, die Bänker, sagen schon selbst: „Es gibt heute keine sicheren Staatsanleihen mehr.“ und deuten damit an, dass Staatspleiten in Zukunft keine Utopien sein werden, und wer dafür aufkommen wird, dass ist wohl jedem klar.