Drogenhandel, Raub, Gewalt: Mitglieder krimineller Clans kurdisch-libanesischer Herkunft sehen Deutschland als „Beutegesellschaft“. Trotzdem tut sich der Staat schwer damit, konsequent gegen diese Gruppen vorzugehen. Manchmal fehlt es am Willen, meist an den rechtlichen Möglichkeiten – was man auch gerne als Ausrede benutzt.

Nach Berlin leben in Essen rund 5000 bis 6000 aus dem Libanon zugezogenen Migranten und ihre Angehörigen. Gravierende Probleme traten vor einigen Jahren vor allem in der nördlichen Innenstadt Essens auf. Mit arabischen Flaggen markierten junge Männer „ihr“ Territorium, bedrohten Polizeibeamte und nahmen „Maut“ von Bürgern, die bestimmte Straßen passieren wollten. Diese Missstände hat man durch massiven Polizeieinsatz beseitigt. Aber nach wie vor gilt die nördliche Innenstadt als Kriminalitätsschwerpunkt, als „gefährlicher Ort“ .
Doch auch in Berlin und im Norden Deutschlands ist es nicht besser, so soll Nidal R. bei den Hells Angels eingestiegen sein. Vage heißt es dazu bei der Berliner Polizei, man beobachte im Rockermilieu Neugründungen, Übertritte und Rekrutierung neuer Mitglieder, auch mit Migrationshintergrund. In Bremen wurde vor einigen Monaten unter maßgeblicher Beteiligung polizeibekannter Mitglieder der Familie Miri ein Ortsverband der „Mongols“ gegründet.
Der Motorradclub ist in den Vereinigten Staaten ähnlich berüchtigt wie hierzulande die Hells Angels oder auch die Bandidos. Vorsitzender der Bremer „Mongols“ ist „Toptäter“ Ibrahim M., der Verurteilte aus dem Brautmodenfall. Die meisten der kaum ein halbes Dutzend Vollmitglieder hatten zunächst nicht einmal einen Führerschein. „Ums Motorradfahren geht es offenkundig nicht“, sagt Kriminaldirektor Weber. Der Bremer Kripochef vermutet, dass die Clanmitglieder über die Schiene der Mongols „neue Geschäftsfelder und Handelswege erschließen wollen“.

Doch alleine in Deutschland sprechen sich laut Focus-Umfrage fast 70 Prozent für eine schnellere Abschiebung straffälliger Ausländer aus.
68 Prozent der Deutschen sind laut der Emnid-Umfrage für FOCUS dafür, dass Ausländer, die wegen Schwerverbrechen, Sozialhilfebetrug oder Schwarzarbeit verurteilt wurden, automatisch abgeschoben werden.
Die Mehrheit der Deutschen sieht einer Umfrage zufolge in muslimischen Migranten eine Belastung für Deutschland. In einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts urteilten nach Angaben der „Financial Times Deutschland“ 55 Prozent, dass diese Einwanderergruppe „sozial und finanziell wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht hat“.
Doch was nutzt es, wenn das Volk für eine Abschiebung ist, die Politik aber um das Ansehen Deutschlands in der Welt fürchtet und lieber die Missstände verschweigt als zu reagieren?
Der baden-württembergischen Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat sich gegen Volksentscheide auf Bundesebene ausgesprochen. Mit Verweis auf die jüngsten Volksentscheide in der Schweiz sagte Mappus in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut Vorabbericht: „Ich würde in Deutschland keine Volksentscheide darüber abhalten wollen, ob man Minarette bauen darf, weil ich mir relativ sicher bin, was dabei raus käme, und weil ich mir absolut sicher bin, dass das nicht das Richtige wäre.“

Ebenso wie Mappus denken und handeln die derzeit noch tonangebenden Multikultitoleranztrottel und wollen diese unhaltbaren Zustände mit aller Macht nicht wahrnehmen.