In Berlin wird seit dem Morgen das besetzte Haus „Liebig 14“ geräumt, zumindest hat man es sich vorgenommen.  2100 Beamte stehen mindestens 1500 gewaltbereiten Chaoten aus ganz Europa gegenüber.

Innensenator Ehrhart Körting (68, SPD) sagte gestern: „Ich rechne mit Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Die Polizei wird alles unternehmen, um Polizeibeamte und Unbeteiligte vor schweren Straftaten aus der linksautonomen Szene zu schützen.“

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat die Räumung des Hauses Liebigstraße 14 in Friedrichshain verurteilt. Er gab dem Eigentümer an der jetzigen Situation die Schuld, weil dieser zu keinem einzigen Telefonat bereit sei um  Mietverträge mit den Chaoten abzuschliessen. Nach Ströbeles Worten wurde versucht, dem Haupteigentümer des Hauses ein anderes Objekt anzubieten, was dieser ablehnte.
„Bewohner“ und Sympathisanten wehren sich weiter gegen die aus ihrer Sicht nicht notwendige Räumung des Hauses.
Das Gebäude war am Morgen verbarrikadiert. Fenster waren zugenagelt und Balkons mit Stacheldraht umzäunt. Auf Plakaten an der Hausfront hieß es „Sich fügen heißt lügen“ und „Räumung stoppen“.

Dutzende Mannschaftswagen der Polizei brachten sich in Stellung, Hunderte schwarz gekleidete Autonome belagern die angrenzenden Nebenstraßen. „Alles steuert auf eine totale Konfrontation zu“, so ein Beamter, der an dem Einsatz beteiligt ist.

Wie es weiter und ausgeht, dass weiß man mit Sicherheit noch nicht, was man aber mit Sicherheit weiß ist, dass die linken Terroristen jedwede Schuld von sich weisen werden und diese dem Staat, dem Hauseigentümer und vor allem der Polizei unterstellen werden. Und die Alt-68er Politiker werden sich wieder hinstellen, es den Terroristen gleichtun und diese noch in ihrem bisherigen und weiteren handeln unterstützen.