Das so oft zitierte „feiwillige“ Kopftuch ist nur solange freiwillig, wie die Gesellschaft, in welcher es getragen wird, auf den Werten der universellen Menschenrechten basiert und Frauen vor Übergriffen primitiver Männer schützt. Die meisten Kopftuchträgerinnen scheinen nicht zu wissen, nicht wissen zu wollen, was sie um ihren Kopf wickeln.
Sobald das Recht islamisch wird, wird das Kopftuch zu Unrecht und die Freiwilligkeit verschwindet vollends. Das Kopftuch wird zum Vorwand die Frauen zu knechten und staatlicher Repression auszusetzen. Ausgerechnet das Kopftuch als Emanzipation der Frau zu deklarieren, obwohl es kein einziges islamisches Land gibt, in dem die Frau rechtlich und gesellschaftlich den selben Wert besitzt wie ein Mann, ist eine sehr kreative und naive Vorstellung. Wenn wir den Islam einschätzen wollen, so dürfen wir ihnen nicht in den westlichen Gesellschaften beurteilen. Sondern dort, wo er uneingeschränkt vorherrscht und Teil der Gesetzgebung oder gesellschaftlichen Norm darstellt. Alle Frauen die in einem freien Land leben, sich dennoch ständig unterdrückt fühlen sollten sich klar darüber sein, dass kein islamisches Land ihnen die selben Rechte geben würde, wie sie nur alleine hier vorzufinden sind. Warum also will die Kopftuch-tragende Frau genau diese liberalen Gesetze bekämpfen und den Islam etablieren?
Ich wäre gespannt auf die Diskussion zwischen westlicher Muslima (Weslima), welche das Kopftuch „freiwillig“ trägt und einem Islamgelehrten der den Islam länger studiert, als die Weslimas alt sind. Tragen viele doch ein Kopftuch, während ihre Mütter es nie als Identifikation zum Islam taten. All der Schutz welchen sie hier als Frau genießen würden sie sofort verlieren, wenn sie es nur wagen würden die Meinung dieses Islamgelehrten und somit sein Weltbild zu zerstören. Sein Weltbild herrscht in Köpfen sämtlicher anderer, aufeinander abgestimmter Islamgelehrter vor, die zu gesellschaftsprägenden Meinungen zusammenfließen. Unsere Werte sind die universellen Menschenrechte. Wer diese abzuschaffen versucht, schafft seine eigene Freiheit ab. So sehr können wir die Weslimas nicht hassen, als dass wir ihnen dies wünschen würden. Denn wenn sie hier ihre Freiheit verlieren, so verlieren wir alle unsere Freiheiten. Deswegen ist es die Pflicht niemals nachzugeben um Scharia-Gerichtshöfe wie in Großbritannien einzuführen. Jedes islamische Privileg ist zu bekämpfen, um Weslimas vor sich selbst zu schützen. Um uns zu schützen. Sie wickeln sich keine Freiheit um den Kopf, sondern ein politisches Statement. Die Bekundung, dass Männer die Frau dominieren. Dass der Islam alle Menschen dominiert und die völlige Unterwerfung unter die Religion und die damit verbundene Selbstaufgabe wahre Freiheit sei. Damit kann ein wirklich freier Mensch nicht leben und somit wird jede Kritik am Islam zur Notwehr. Denn ein besseres Wertesystem als die universellen Mensche, die für alle Menschen gleichermaßen gelten wurde noch nie in der Geschichte der Menschheit entwickelt. Wer daran rüttelt ist ein Feind der Menschheit.
Seit drei Jahrzehnten gibt es in Großbritannien bereits Scharia-Gerichtshöfe, die zwischen Muslimen schlichten und sie so weiter in den Sog des Islamismus ziehen. Die Politik selbst hat mehrere Gesetzgebungen zugelassen und die Motivation sich universellen Menschenrechten anzunähern komplett behindert. Die Muslime werden Islamisten aus rückständigen Herkunftsländern ausgeliefert. So kann natürlich keine Integration funktionieren, wenn im europäischen Staat ein islamistischer Gottesstaat gegründet und von der Politik gefördert wird. Doch längst wird der Islamismus dort zum Problem und es gibt viele Kampagnen die gegen die Sonderstellung des Islams ankämpfen und eine Auflösung der Scharia-Gerichtshöfe fordern. Nicht selten wird der Islamfaschismus offen gelebt und breitet sich fernab der staatlichen Kontrollmöglichkeit (da die Kontrolle in sämtlichen Regionen freiwillig an Islamisten abgegeben wurde) aus. Ganz offen wird ein freiheitliches Gesellschaftsmodell abgelehnt und der britische Staat bekämpft. Die Politik schaut zu, oder spaltet sich in naive Islamversteher und scharfe Islamgegner. Die Gesellschaft akzeptiert diese islamistischen Strömungen nicht.
Obwohl die Islamversteher in der Politik regelmäßig für ihr fahrlässiges Handeln abgestraft werden scheinen sie daraus nicht zu lernen und halten dem Islam die Stange, und dadurch dem Islamismus in Europa. Ihre Hoffnung baut vermutlich auf die schnelle Vermehrung der Muslime und eine Zurückeroberung ihrer Macht, durch neu herangezüchtete muslimische Wähler, in den Parlamenten über Bevölkerung und Wirtschaft. Uns sollten Demokratie und Menschenrechte mehr wert sein als die Machtgelüste der Islamversteher-Parteien, die entweder aus Dummheit oder reinem Kalkül ein hohes Risiko eingehen. Ihre Hoffnung könnte sein, dass unmündig gehaltene Menschen leichter zu kontrollieren sind. Nur bedenken sie dabei nicht, dass sie für gläubige Muslime als Ungläubige keinerlei Autorität darstellen und bekämpft werden müssen. Sie schaufeln sich ihr Grab selbst. Soweit wäre das kein Problem. Würden sie dabei nicht die freiheitlichen Gesellschaft mit in den Tod reißen. Nur welche alternative bleibt wählbar, wenn die politische Konkurrenz durch all diese Fehler weiter radikalisiert wird und den Zorn der Bevölkerung kanalisiert? Erst wenn dem Islam all seine Privilegien entzogen werden kann die Politik entradikalisiert werden.
Februar 28, 2011 at 12:24 pm
Nun das Kopftuch ist so eine Sache,und es entzieht sich vollkommen einer westl.Gesetzlichkeit.Denn es ist für dritte nicht sichtbar ob das Kopftuch freiwillig oder mit Zwang getragen wird.Sichtbar könnte man es machen wenn zum Beispiel Arbeitverträge ein Kopftuchverbot beinhalten,und es muß gesetzlich eine Regel geben das Arbeitsecht vor Religionsbestimmungen geht.