Allmählich fragt man sich, wozu man überhaupt noch in eine Krankenkasse einzahlt, wenn man als Patient in Artikeln wie dem aus Spon förmlich dafür abgewatscht wird, daß man überhaupt etwas verschrieben bekommt, wenn man krank ist. Den Ärzten nun pauschal reine Betrugsabsichten unterstellen zu wollen ist dann wohl doch etwas übertrieben. Wenn man von dieser Seite nur das Beste vom Patienten will, so ist dies sicher auch nicht mehr oder weniger der Fall wie bei den Krankenkassen der Bundesrepublik sowie wie bei jedem demokratischen Politiker auch, die dies nicht minder wünschen. Nur zu dumm, daß das Beste in diesem Fall nur um das Geld des jeweiligen Individuums handelt.

Die Entrüstung der Krankenkassen über die Mehrkosten, sollte daher nicht allein zur moralischen Deutefingerhaltung in Richtung Gesundheitslobby führen, sondern auch zum Hinterfragen dessen, was eigentlich die Krankenkassen mit den ganzen Beitragsgeldern aus den Beitragssätzen machen, die bekanntlich auch von Jahr zu Jahr nicht eben weniger werden und von denen anzunehmen ist, daß sie auch nicht gerade in völliger Ausschließlichkeit zur Gesundung der zahlenden Kassenmitglieder verwendet werden.

So gesehen hat sich wohl von diesen Parteien kaum etwas gegenseitig vorzuwerfen, denn wie die eine heißt, so sieht die andere aus.