Die Arbeitslosenzahl in Spanien ist im Februar auf die Rekordzahl von 4,3 Millionen gestiegen. Und die spanische Wirtschaft toppt noch weitere Rekorde.
Den zweiten Rekord brechen die Gewinne der großen Unternehmen: Die 35 Giganten im spanischen Aktienindex Ibex haben 49,881 Milliarden Euro Gewinn gemacht.
Den dritten Rekord brechen die Gehälter der Führungskräfte. 2010 sind die Einkommen der Vorstandsvorsitzenden und wichtigsten führenden Angestellten der Ibex-35-Unternehmen im Schnitt um 20 Prozent gestiegen.
Den vierten Rekord bricht Telefónica. Das ehemals staatliche Unternehmen steigerte seinen Gewinn um 30,8 Prozent auf 10,167 Milliarden. Damit wird es zum spanischen Unternehmen mit dem höchsten Jahresgewinn der Geschichte.
Es ist gut, dass die Firmen Geld verdienen, das Gegenteil wäre schlimmer. Doch wer glaubt, dass steigende Gewinne Arbeitsplätze schaffen, der irrt.
Telefónica zum Beispiel hat für 2011 eine Summe von 658 Millionen Euro dafür reserviert, um die Zahl der Angestellten zu reduzieren.