Gleich zu Beginn seiner Rede sprach Seehofer von der christlichen Prägung  Deutschlands und verteidigte damit demonstrativ die Position des neuen  CSU-Bundesinnenministers. „Hans-Peter Friedrich hat von der ersten  Stunde an deutlich gemacht, wo er steht und was unsere deutsche  Leitkultur ausmacht“, sagte Seehofer. Friedrich hatte unmittelbar nach  seinem Amtsantritt gesagt, es sei historisch nicht belegt, dass der  Islam zu Deutschland gehört. Seehofer sagte, das deutsche Leitbild  christlicher Prägung mit jüdischen Wurzeln sei aus der Historie heraus  entstanden.

Seehofer will die bayerische Verfassung nun dahingehend ändern, dass  staatliche Behörden Integration „nicht nur fördern, sondern dass sie sie  von Migranten auch fordern müssen“. Die Verfassungsänderung  solle durch eine Volksabstimmung legitimiert werden. „Wir lassen uns die deutsche Leitkultur durch niemanden ausreden – auch nicht vom türkischen Ministerpräsident„, sagte Seehofer. Von Ausländern müsse in Deutschland  verlangt werden können, „sich zu  unserer Werteordnung zu bekennen und  als Erstes die deutsche Sprache zu  lernen“ Der türkische Ministerpräsident Erdogan hatte gesagt, türkische Kinder in Deutschland sollten zuerst Türkisch lernen.

Seehofer sprach sich außerdem gegen Zuwanderung „aus fremden  Kulturkreisen“ aus. Dagegen werde sich die CSU „sträuben bis zur letzten  Patrone“. „Dass wir eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme  bekommen, das wollen wir nicht“, rief er in die Halle und erntete dafür tosenden Applaus.

Nun gibt es aber auch Schöpfungskollegen wie den Herrn Ulrich Kasparik, die in der Äußerung von Seehofer, dass er keine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme  und dies verhindern will, eine Volksverhetzung sehen und zeigen Herrn Seehofer nach § 130 Strafgesetzbuch bei der Staatsanwaltschaft an und unterstellt ihm desweiteren  Rechtsextremismus „aus der Mitte der Gesellschaft“ .
Doch wäre der Herr Kasparik bereit eine anatolische Familie in seine eigenen 4-Wände zu beherrbergen, ihre Sitten, Riten und Gebräuche zu akzeptieren, zu tolerieren und diese Familie auf seine Kosten zu versichern und zu verköstigen?
Oder sähe er diese lieber einige Kilometer entfernt von seiner eigenen Familie, dass ist doch die Frage, die man sich stellen muß, angesichts der massiven Verteidigung krimineller und sozialtransferabhängiger integrationsunwilliger Migranten!

Doch es ist Wahlkampf, mal sehen wie weit der bayrische Landesgott Seehofa und seine Zeugen gehen und ihre jetzt geschwungenen Wachturm-Predigten Wahrheit werden lassen.