
Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima eskaliert weiter. Zwei neue Brände an Reaktoren und eine radioaktive Rekord-Strahlung machten die Rettungsarbeiten zwischenzeitlich unmöglich. Die Regierung bittet im Ausland um Hilfe, und Wikileaks enthüllt Prekäres: Die Internationale Atomenergiebehörde soll Japan bereits vor mehr als zwei Jahren auf mögliche Probleme bei der Erdbeben-Sicherheit seiner AKW aufmerksam gemacht haben.
Die RTL-Reporter berichten inzwischen aus dem sicheren Osaka. Immer mehr Ausländer wollen Japan verlassen. Roger Saha schildert: „Am Lufthansa-Schalter beklagen sich viele, dass sie 7.000 Euro für einen Oneway-Flug nach Deutschland zahlen müssen.“
Die Lufthansa begründe dies unter anderem mit der „Marktsituation“.
Unfassbar wie skrupellos hier aus der Not und den Ängsten der Menschen hemmungslos Profit gemacht wird. Ein Pressesprecher der Lufthansa verwies auf die üblichen Marktmechanismen.
Und ich dachte immer das Symbol im Logo ist ein Kranich. Ist wohl doch eher ein Geier!
Vielleicht sollten Urlaubreisende sich überlegen mit welcher Gesellschaft sie in Zukunft fliegen, die Lufthansa ist nicht die einzige die von Deutschland aus startet.
März 17, 2011 at 8:10 pm
7000 Euro für ein Flugticket in einer sehr bedenklichen bzw. Notsituation zu verlangen ist pure Abzocke. Bleibt nur zu hoffen, das die Personen die sich diese Dreistigkeit ausgedacht haben irgendwann mal selbst im Leben in eine Notsituation zu kommen und sie dann von anderen Menschen so behandelt werden.
März 17, 2011 at 3:04 pm
Ich sag doch, man sollte sich überlegen mit welcher Gesellschaft man in Zukunft fliegt 😉
März 17, 2011 at 10:06 am
Nicht die Lage in Fukushima eskaliert, sondern die Panikmache deutscher Medien, hier ein Blog, in dem Informationen ausländischer Medien zusammengetragen und ausgewertet werden:
http://zettelsraum.blogspot.com/
Bitte auch Zettels kleines Zimmer beachten.
Aber die Lufthansa sollte sich echt schämen!
19. März Finnair Tokyo-Berlin 1776,66 Euro