Im Januar wurde nach weit über ZWEI Jahren Bearbeitungszeit die Petition der in Schlesien lebenden Deutschen einstimmig abgeschmettert, die Bundesrepublik möge sich doch für deren Interessen verwenden. Das heißt, sich für die Einrichtung deutschsprachiger Kindergärten und Schulen bei der polnischen Regierung einzusetzen. Da war man sich wieder einmal einig!
Es ging ja auch gegen Deutsche. Polen müßte sich zwar als EU-Mitglied auch an gewisse EU-Mindeststandards zur Wahrung der Sprache und Kultur von Minderheiten halten, aber bei den immer noch „kriegsschuldigen“ Deutschen – den europäischen Sündenböcken, wie auch EU-Kommissar Verheugen jüngst verlauteten ließ – ist’s wohl nicht so erforderlich.

Dafür ist man dann, aus Toleranzgründen, eher dafür, das an Schulen türkisch als Fremdsprache unterrichtet wird, für alle, weil man der Meinung ist, das auch für deutsche und europäische Kinder die türkische Sprache in Zukunft eine sehr große Rolle spielen wird.
Denn schliesslich arbeitet man ja mit aller Macht auf einen EU Beitritt der Türkei .
Es ist auch kein Wunder, warum türkisch immer wichtiger wird und warum die Türkei ins Eigenheim der Doofen und Bekloppten soll, nicht weil deren Insassen ebenfalls Doofe und Bekloppte sind, sondern weil die Türken ja angeblich die BRD nach dem Krieg erbeuteten… äääh wieder aufbauten und zu Blühen brachten, weil der faule Teutone ansonsten noch heute auf seinen Trümmern verkümmern würde.

Wie verlogen dieser Sprachen-Quatsch ist, kann man schon daran sehen, dass im Sorbenland (Spreewald Lausitz) die Schilder 2-Sprachig sind, was auch vollkommen überflüssig und unnütz ist, (ähnliches auch in Kärnten/Ö) während in Frankreich niemand im entferntesten darüber nachdenkt 2-Sprachige Schilder aufzustellen, wie etwa im Elsass. Aber alle die sich für Minderheiten einsetzen wie in der BRD, halten schön die Schnauze, obwohl wie im Elsass, es eine Sache der Bundesregierung wäre dieses einzufordern.