Was macht der tunesische Wirtschaftsflüchtling, wenn er in seine Heimat abgeschoben werden soll? Er steckt seine Unterkunft im Flüchtlingslager auf Lampedusa an, wohl wissend, dass er damit seine Lage verschlimmbessert, da er von nun an im Freien nächtigen muß. So setzt er seine Aufnahme-Gastgeber unter Druck ihn so schnell als möglich auf dem europäischen Festland eine neue Unterkunft und Sozialgeld zu erhalten. Doch warum denkt der bescheuerte und Bekloppte so naiv?
Das ist einfach, er weiß, dass noch mehr Flüchtlinge aus Tunesien kommen und das er und auch die Neuen zurückgeführt werden sollen, also unternimmt er alles, damit er weiter nach vorne kommt.
Das alles andere als friedfertige Verhalten dieser Flüchtlinge zeigt wieder einmal deutlich, dass es sich hier nicht um rechtschaffene Menschen handelt. Erst kürzlich entkamen tausende Schwerverbrecher aus nordafrikanischen Gefängnissen.
Seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten Ben Ali Anfang dieses Jahres und der einsetzenden „Demokratisierung“ des nordafrikanischen Landes erlebt Europa eine nie dagewesene Flüchtlingswelle aus Tunesien. Bei diesen sogenannten „Flüchtlingen“ handelt es sich vorwiegend um Wirtschaftsflüchtlinge, deren Ziel darin besteht, den europäischen Arbeitsmarkt zu erreichen und möglichst von den hiesigen Sozialsystemen zu profitieren.
Unterdessen sollen bereits erste tunesische Migranten über Italien die französische Grenze erreicht haben, wo sie von französischen Sicherheitskräften aufgegriffen und nach Italien zurückgeschickt wurden. Nun droht Frankreich mit einer Wiedereinführung von Grenzkontrollen, um sich gegen illegale Einwanderung zu wehren. Bundesinnenminister Friedrich ließ dazu verlauten: „Wir können nicht akzeptieren, dass über Italien viele Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa kommen“. Wirksame Maßnahmen möchte er allerdings nicht ergreifen – und SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert indes sogar, „dass die europäische Tür geöffnet wird“!
Herr Gabriel, Sie haben doch Haus und Garten, da können doch mit Sicherheit ein paar Wohncontainer aufgestellt werden, so dass Sie jeden Morgen mit den Tunesiern frühstücken können, oder wollen Sie das etwa nicht? Warum sollten wir es dann wollen?