Dänemarks Mitte-Rechts-Regierung will ihre bisher schon vorbildliche Ausländerpolitik noch weiter verschärfen, um die Staatskasse des eigenen Volkes zu entlasten. „Ich habe keine Skrupel, das Land noch weitergehend vor denen dichtzumachen, die man verdächtigen könnte, dass sie Dänemark zur Last fallen wollen“, kündigte Integrationsminister Søren Pind an. Die bisherige Verschärfung der Ausländerpolitik hatte die dänische Staatskasse in den vergangenen Jahren schon um jährlich 5,1 Milliarden Kronen (683 Millionen Euro) entlastet. Laut Berechnungen verursachen „nicht-westliche“ Zuwanderer Kosten von 15,7 Milliarden Kronen pro Jahr, während hingegen Zuwanderer aus westlichen Ländern netto 2,2 Milliarden Kronen in die Staatskasse einbringen.

„Wir wollen uns gerne mehr für die öffnen, die können und wollen, und uns gerne noch mehr vor denen abschotten, die nicht können oder wollen“, sagte der Integrationsminister dazu. Pind und andere dänische Ausländerpolitiker verweisen zunehmend auf die Belastung, welche durch arabische und afrikanische Zuwanderer entsteht. Regierungschef Lars Løkke Rasmussen will Ausländer für die ersten vier Jahre von der staatlichen Krankenversicherung auszuschließen und Ansprüche auf Leistungen wie Wohn- oder Kindergeld ebenfalls an einen mehrjährigen Aufenthalt koppeln. Damit würden Einwanderer abgeschreckt, welche es lediglich auf die kostenlosen Sozialleistungen abgesehen haben. Wodurch Sozialkosten in Milliardenhöhe eingespart werden könnten, welche wiederum dem eigenen Volk zugute kommen würden. Mit dieser Verschärfung würden nur noch die Ausländer (vor allem aus westeuropäischen Ländern) ins Land kommen, welche ihren Lebensunterhalt mit eigener Arbeit bestreiten wollen.

In Dänemark liegt der Ausländeranteil bei rund 10 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland ist der Ausländeranteil doppelt so hoch. Trotzdem ist hierzulande keine Änderung in der Ausländerpolitik erkennbar. Eher im Gegenteil: Die deutsche Politik setzt sich hingegen für noch mehr Zuwanderung ein – und somit werden die Kosten der Zuwanderung in Deutschland weiter ansteigen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 24. Juni 2010, Migranten hätten bis 2007 schon über eine Billion (!) Euro mehr aus unseren Sozialsystemen herausgenommen, als sie in diese einbezahlt hätten.

Und dennoch brauchen wir noch mehr Zuwanderung in die Sozialsysteme?