Rund 300.000 Kindern von Eltern mit geringem Einkommen droht der Verlust von Bildungsleistungen des Staates. Bislang bekommen diese Kinder einmal im Jahr 100 Euro für Ausgaben, die ihnen im Zusammenhang mit der Schule entstehen. In der jetzt von der Bundesregierung beschlossenen Hartz-IV-Reform ist dieser Betrag nicht mehr vorgesehen.
Nach den Plänen der Hormonbombe Ursula von der Leyen sollen künftig nur noch Kinder von Hartz-IV-Empfängern ein Schulmittelbedarfspaket erhalten. Bislang stand diese Hilfe auch jenen Eltern zu, deren Einkommen nur knapp über den Hartz-IV-Sätzen liegt und die deshalb einen Kinderzuschlag bekommen.
Die Hartz-IV-Reform sieht nun vor, dass Kinder von Hartz-IV-Empfängern mit 250 Euro pro Jahr unterstützt werden. Hinzu kommen Ausgaben für das Mittagessen in der Schule und für Nachhilfeunterricht. Das sogenannte „Bildungs- und Teilhabepaket“ setzt sich wie folgt zusammen: 120 Euro für „Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben“. Weitere 100 Euro gibt es wie bisher als Schulbedarfspaket, und 30 Euro werden für die Kosten einer Klassenfahrt gezahlt.
Die Ministerin zeigt Kindern keinen Weg aus der Armut heraus. Der Wegfall des Schulpakets für Kinder von Geringverdienern ist sozialpolitisch durch nichts zu rechtfertigen. Hier wird eine Gruppe bestraft, die große Anstrengungen für ihre gesellschaftliche Teilhabe unternimmt.

Die Streichorgien der Familienministerin erinnern an die Forderungen des Sozialrassisten Gunnar Heinsohn, der doch im Jahre 2010 öffentlich in der FAZ forderte:

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.“

Da fragt man sich, wie soetwas Professor sein kann, und ob von der Leyen Nachts noch ruhig schlafen kann. Außerdem stellt sich die Frage, ob von der Leyen den Heinsohn’schen Vorschlag irgendwann aufgreift und umsetzt.
Oder könnte es sein, das dieser Sarrazin-Verschnitt gar die Schätzchen der Regierung meinte und euthanasisch gegen Migranten hetzt??? Das kann es ja wohl nicht sein, würde er doch damit den Unwillen der Mandatsträger erwecken und sich seinen Lebensunterhalt in Gefahr bringen.