Die rechtsextremen Grauen Wölfe wollen in Frankfurt ein „Kulturzentrum“ bauen. Integrationsdezernentin Eskandari-Grünberg hält Widerstand aber für unangebracht.
Nach Medienberichten planen die vom Verfassungsschutz als extrem nationalistisch eingestuften Grauen Wölfe in einem ehemaligen Autohaus in Frankfurt-Griesheim den Bau eines großen Kulturzentrums.
Ein Sprecher des Frankfurter Planungsdezernats bestätigte, dass in dem früheren Autohaus in Griesheim die Eröffnung einer Teestube mit Bistro genehmigt worden sei. Zusätzlich sei dort wohl ein Versammlungszentrum für mehr als 300 Menschen geplant.

Die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union hat die Stadt deshalb aufgefordert, mit allen Mitteln die Eröffnung dieses Zentrums zu verhindern.
Eskandari-Grünberg sprach sich dagegen für eine Stärkung der Integrationsarbeit in den Stadtteilen aus. Außerdem sei ein Kulturzentrum eine Begegnungsstätte für Muslime, die so ihr Zusammengehörigkeitsgefühl ausbauen und sich somit viel besser in ihr Umfeld integrieren können.
Die Kritiker dieses Projektes lehnen dieses integrationsfeindliche „Konzept“ ab.
Das Konzept beinhaltet Kulturrelativismus, missachtet die Interessen der einheimischen Bevölkerung, tabuisiert das Islam-Problem, fördert die Anspruchhaltung bestimmter Einwanderergruppen, hat eine fragwürdige theoretische Grundlage, propagiert „transnationale“ Globalisierungs-Ideologie und ist voll der totalitären Anmaßungen.

Frau Eskandari-Grünberg behauptet dagegen, die Kritiker wissen zu wenig über muslimische Interessen. Nicht unerwähnt lässt die grüne Politikerin, Kritiker argumentieren ganz ähnlich wie Republikaner und NPD.
Mit diesem Vorgehen sollen Kritiker Schnellverfahren politisch und moralisch erledigt werden, bevor auch nur ein einziges Argument gegen ihre Kritik gebracht wird. Eskandari-Grünberg wiederholt damit nur das übliche Vorgehen ihrer Partei: Fundamentale Kritiker der Grünen und grünen Politik werden rigoros als „Rechte“ gebrandmarkt, die schon deshalb nicht richtig liegen können, weil „Rechte“ eben immer falsch liegen müssen und ohnehin verachtenswert sind.

Gefragt warum Eskandari-Grünberg für eine Kulturstätte der Grauen Wölfe ist antwortete diese: „Sein eigenes Leben leben zu können ist das Versprechen der Moderne, und die Grundlage aller modernen Politik!“

Das Fazit für die BRD ist, dass der Staat und Öffentlichkeit verhindern müssen, dass die “Grauen Wölfe” sich zum Staat im Staate entwickeln. Wenn die Veranstaltungen machen, sollte man erwarten, dass genau zugehört wird, ob es wirklich nur um Kultur geht oder aber politische Ziele dahinter stecken. Doch auch diese „politischen Ziele“ werden die Grauen Wölfe leugnen und Frau Eskandari-Grünberg wird diese wie üblich relativieren, mit Worten wie: „Die türkisch-nationalen Grauen Wölfe sind in Frankfurt eine Tatsache, wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen”.
Aber was anderes sind wir ja von solchen Gruppierungen und ihren Sympathisanten nicht gewöhnt.