Wie die Friedfertigkeit der Zuwanderer aussieht wurde ja schon oft beschrieben, aber wahrhaben will es in Europa keiner. Jeder hat irgendeine Relativierung parat um Zuwanderer in ein gutes Licht zu stellen.
Samstag noch fragte ich, wie sich wohl die Lage entwickelt, wenn in Berlin der Strom für mehrere Tage ausfällt und nun lesen wir, was in London so abgeht, ohne Stromausfall.
Aber ein berüchtigter Waffenschieber soll im Feuergefecht mit der Polizei ums Leben gekommen sein, und nun wollen seine Landsleute „gerechtigkeit“ nicht für ihn, sondern für ihre Herkunft!
Was ds für eine Logik ist ist klar… Einheimische haben nichts zu vermelden, sie sollen Opfer sein… man selbst ist Opfer. Opfer der Gesellschaft die man bekämpft und die deswegen einem einigermaßen Misstrauisch gegenübersteht.

Randalierer setzten in Tottenham Häuser, Geschäfte und Supermärkte in Brand, zündeten Polizeiautos und einen Doppeldecker-Bus an und plünderten Läden. Von einigen Häusern blieben nur die Grundmauern, von Fahrzeugen nur Stahlgerippe übrig.
Die Randalierer warfen Brandsätze, Steine sowie Flaschen auf Polizisten. Erst am Morgen war die Lage in dem Nordlondoner Stadtteill wieder unter Kontrolle. „Wir sahen uns einer Gewalt gegenüber, wie wir sie in diesem Ausmaß nicht erwarten konnten“, sagte Adrian Hanstock von Scotland Yard.
Die Gewalttäter konnten stundenlang vor laufenden Fernsehkameras ihr Unwesen treiben – Polizei und Feuerwehr waren zunächst zu Statisten degradiert. Unbeteiligte mussten mit ihren Kindern in der Nacht wegen der Brände aus ihren Wohnungen flüchten. Die Polizei musste die Feuerwehr eskortieren, damit diese die Brände löschen konnte, und versuchte zum Teil zu Pferd die Unruhen in den Griff zu bekommen.

Augenzeugen zufolge streiften Banden durch das Viertel und plünderten Geschäfte und Privatwohnungen. „Sie haben alles mitgenommen“, sagte der Besitzer eines ansässigen Sportgeschäfts der BBC. „Und was sie übriggelassen haben, ist zerstört“. „Es war wie im Krieg“, sagte ein Anwohner.
Noch am Sonntag gingen die Ordnungshüter vereinzelt gegen Plünderer vor.
Gewaltbereite Aufrührer hatten am Samstagabend unter anderem über Twitter ganze Schlägertrupps zusammengetrommelt. Zu Gewalt und Plünderungen wurde aufgerufen: „Alles auf nach Tottenham, scheiß Polizei, ich hoffe, einer von denen stirbt heute“, twitterte ein „English Frank“. Ein anderer: „Möchte Tottenham niederwalzen und plündern. Will einen kostenlosen Fernseher haben…“

Polizei und Politiker sagten am Sonntag, was sie in solchen Fällen meistens sagen: „Eine kleine Minderheit“ von Demonstranten sei es gewesen.
Dass allerdings am Sonntag schon 42 der rund 300 Demonstranten festgenommen worden waren, spricht dafür, dass die Minderheit so klein nicht war. Zweifel wurden laut, ob die Polizei angesichts solcher Szenen im kommenden Jahr die Sicherheit bei den Olympischen Spielen in London gewährleisten kann. Schon nachdem kürzlich Proteste gegen die Sparbeschlüsse der Regierung außer Kontrolle gerieten, wurden der Metropolitan Police schwere Vorwürfe gemacht.

Helmut Schmidt meinte in einem Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ am 25. November 2004: „Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn mulktikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zu dem Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“