Die Grünen forderten ihn und die Regierung Merkel beschloss den Ausstieg aus der Atomenergie. Doch das hat jetzt bittere Folgen. Die Gewerkschaft Verdi fürchtet die Streichung von bis zu 2000 Arbeitsplätze beim Energiekonzern E.on in Bayern: „Wir sind da bei einer Größenordnung von 2000 Stellen“, sagte der bei Verdi zuständige E.on-Betreuer, Jürgen Feuchtmann.
Der Energiekonzern will weltweit den Abbau von 11.000 Jobs, gut 6600 davon allein in Deutschland. Im Freistaat Bayern arbeiten für E.on mehr als 8000 Menschen, darunter etwa 400 in der Münchner Zentrale der Konzern-Tochter Eon Energie, die geschlossen werden soll.
Doch das juckt di9e Politik nicht wirklich, zwar schiesst man sich bereits auf den Wahlkampf ein und man hört ein paar Töne von Politikern die sich nun gegenseitig die Schuld zuschieben und andere zum Rücktritt auffordern, doch dieses Showgeplänkel dürfte nicht lange dauern, da aus dem Berliner Wirtschaftsministerium bereits die frohe Kunde runde macht, dass bis 2015 die Arbeitslosigkeit sich um über 50% verringern wird.
So schreibt die Bildzeitung:
„Die Regierung erwartet, dass die Zahl der Arbeitslosen bis 2015 auf durchschnittlich 2,5 Millionen sinkt. Das geht aus dem neuen Finanzplan hervor.
Aktuell suchen rund drei Mio. Bundesbürger eine Stelle. Das soll der Bundesagentur für Arbeit (BA) so viel Ausgaben sparen, dass sie ab 2012 Jahr ohne Bundeszuschuss auskommen kann.
Auch die Löhne werden spürbar anziehen. Im Schnitt könnten die Arbeitnehmerentgelte um 2,5 Prozent pro Jahr steigen, so die Fachleute von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).
Die Firmengewinne könnten im Schnitt sogar um 4,5 Prozent zulegen.“
Doch dem widerspricht die Bundesagentur für Arbeit ebenfalls in der Bildzeitung.
„Knapp drei Viertel der Arbeitslosen in Deutschland sind schwer vermittelbar!
Grund: Die Meisten haben ein oder mehrere „Handicaps“, die zu einem erhöhten Vermittlungsrisiko führen.
Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit sind zuletzt 31 Prozent aller Arbeitslosen bereits 50 Jahre alt oder älter gewesen. Ein Drittel sei bereits ein Jahr oder sogar noch länger ohne Job.
Beides wird BA-intern als „Vermittlungshemmnis” gewertet.
Annähernd die Hälfte aller Jobsucher, 43 Prozent, haben den Angaben zufolge keine abgeschlossene Berufsausbildung und gelten damit als gering qualifiziert.
Insgesamt haben dem Bericht zufolge nur 27 Prozent aller Betroffenen kein vermittlungseinschränkendes Personenmerkmal, 43 Prozent immerhin ein Merkmal, 25 Prozent schon zwei und fünf Prozent sogar alle drei.“
Da fragt man sich was stimmt denn nun? Eigentlich stimmt garnichts, die Regierung will mehr Fachkräfte aus dem Ausland, die Jugend fördern und fordern, indem man die Bildung weiter abbaut und die Anforderungen einen Job auszuüben absenkt. Das man damit keinen Blumentopf gewinnen kann, dass sollte auch dem Dümmsten in der Politik klar sein, doch werden weiterhin nur Idioten gezüchtet, die später nicht in der Lage sein werden sich selbst durch Arbeit zu ernähren, und das alles nur für die Gewinnmaximierung der Aktionäre und Unternehmer.