Lange erklärten Wirtschaft und Politiker, dass man die Demographie nur mit Zuwanderung stoppen und die Wirtschaft nur mit Fachkräften aus dem Ausland weiterhin im aufschwung halten kann. Europa freu dich, die Fachkräfte sind auf den Weg zu dir!
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind am vergangenen Wochenende erneut mehr als 2.000 Afrikaner angekommen. Darunter befinden sich zahlreiche Frauen und Kinder.

Sie kommen in Scharen und bringen ihre Familien gleich mit, da sollte man gleich Sozialwohnungen zur Verfügung stellen und die jetzigen Bewohner kündigen.

Unterdessen rief die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) die Kommunen auf, sich künftig auf mehr Asylbewerber einzustellen. Insgesamt rechne sie mit 50 Prozent mehr Anträgen als im vergangenen Jahr.
Öney forderte die Bundesregierung am vergangenen Freitag deswegen auf, mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um den Asylbewerber einen menschenwürdigen Aufenthalt zu sichern.

Wir sollten darüber nachdenken, wenn die Fachkräfte schon einfallen, die entstehenden Kosten den Herkunftsländern von der Entwicklungshilfe abzuziehen.
Doch auch hier zeigt sich, dass das, was sich nun in Baden-Württemberg unter der grün-rot-„bunten“ Regierung abzeichnet, im Prinzip vorauszusehen war.
Die Wandlung dieses bislang bürgerlich-liberalen, bildungsmäßig hochstehenden und wirtschaftlich prosperierenden „Musterländle“ zu einem multikulturellen Experimentierfeld, in dem nicht nur die Integration fremdkultureller Migranten durch Niveauabsenkung in wichtigen Bereichen wie öffentlicher Dienst, Schule und Polizei gefördert werden soll, sondern auch in dem nach typisch einwanderungslobbyistischer Manier unter „Menschenwürde von Asylbewerbern“ in erster Linie deren großzügige sozialstaatliche Alimentierung verstanden wird.