In islamisch geprägten Migrantenviertel in Berlin, Bremen, Essen und andere Ballungsräume türkisch-arabischer Einwanderung treiben sie ihr Unwesen, die sogenannten „Friedensrichter“ von eigenen Gnaden, ohne Ausbildung und ohne legale Legitimation.
Manchmal sind es Imame, oft aber auch „Geschäftsleute“ mit beeindruckendem Vorstrafenregister, die selbst in die organisierte Kriminalität libanesisch-kurdischer oder türkischer Clans verwickelt sind. Ihr Ziel ist ganz einfach: Streitigkeiten aller Art – vom Ehe- und Familiendrama bis zum „Ehrenmord“ – aus der Welt zu schaffen, bevor die deutsche Justiz so weit ist, ihr Urteil zu fällen. Oft genug läuft die islamische Paralleljustiz, eine originäre Frucht islamischer Parallelgesellschaften, auch zeitlich parallel mit der offiziellen Strafverfolgung. Nicht selten entwickelt sich ein wahres Wettrennen, das die deutsche Justiz nur zu oft verliert.
So wird der rechtsstaatliche Strafanspruch unterlaufen und konterkariert. bleiben selbst Mordversuche ungesühnt, und auch andere Verfahren wegen Betrugs, Körperverletzung und Gewaltandrohung werden mangels Beweisen eingestellt oder enden mit geringfügigen Strafen, wenn nicht mit Freispruch.
Der Grund: Eben noch auskunftsbereite Opfer und geständige Täter schweigen plötzlich oder widerrufen ihre Aussagen vor Gericht, nachdem islamische „Friedensrichter“ einen Ausgleich zwischen den Familien hergestellt haben. Meist geht es um Geld, fast immer um Macht, die wichtigste Währung in diesen mafiösen Strukturen, die mit dem liberalen Alltag der Talkshowrepublik Deutschland nichts zu tun haben.
Anwälte liefern zuweilen nützliche Tipps, die bis an die Grenze von Standesrechtsverletzung und Strafvereitelung gehen. „Über die Rechtsanwälte wird schleichend die Scharia eingeführt“, sagt der Abteilungsleiter „Organisierte Kriminalität“ (OK) in Bremen, Wilhelm Weber.
Dabei nehmen sie in Kauf, dass auch Schwerverbrecher von jeder Strafe verschont bleiben und neue Taten begehen, während Opfer für ihr Leben gezeichnet sind.

Hier gilt das archaische Recht des Stärkeren und die deutsche Justiz steht wieder einmal als Kuscheljustiz ohne Urteilskraft da. Doch anstelle ihre „selbst verschuldete Ohnmacht“ mit mehr Härte und Konsequenz zu überwinden, werden die Straftäter aus Mangel an Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt und die Justiz verlacht.

„Das Rechtssystem wird ausgehebelt“, resümiert der Berliner „OK“-Chef Carsten Wendt. „Mit den bisherigen polizeilichen Mitteln ist der Nebenjustiz allein nicht beizukommen.
Der deutsche Rechtsstaat ist zu schwach, um einer Kombination aus dreisten Aussageverweigerungen, Lügen und Drohungen aus dem libanesisch-kurdischen Milieu Paroli zu bieten.“
Effektiv aber kann gegen arabische Clans mit ihremUnangreifbarkeitsmythos“ und dem rekordverdächtigen Anteil gewalttätiger Intensivtäter nur dann vorgegangen werden, wenn ihre Strukturen und Aktivitäten von Polizei, Sozial-, Ausländer- und Steuerbehörden gemeinsam unter die Lupe genommen werden.