Wie weit geht Gastfreundschaft, Toleranz und wann knickt man vor den gekränkten Gefühlen der Gäste ein?
Diese Frage ist leicht beantwortet, da die gekränkten Gefühle der Gäste Morddrohungen und Anschläge auslösen, veröffentlicht man natürlich keine Satiren mehr, überlässt Recht und Ordnung den Imamen und der Scharia, das eigene Volk den Verbrechern und die Polizei ist nur noch pro Forma da, da sie eh schlecht ausgerüstet ist und sowieso keine Rechtsgrundlage hat. Wann aber überlässt man den gekränkten wilden Horden das komplette eigene Territorium?

Nach wievielen Opfern ist der europäische Gastgeber gekränkt, nach 6 Millionen, >100 Millionen? Oder schweigen die Gastgeber in Demut vor den Gästen?

Es spielt keine Rolle wer Karikaturen malt und was auf diesen zu sehen ist. Es ist egal ob Jesus Christus in einem Fass voll Scheisse ersäuft wird, der Papst auf Satans Thron dargestellt wird und und und… Aber sobald es um Mohammed geht, da werden die Friedlichsten der religion des Friedens ungemütlich, brandschatzen, morden oder versuchen es zumindest, verbrennen fahnen, stürmen Botschaften und was ihnen sonst noch so einfällt, sie tuen grade so, als hätte soeben ein Genozid an Moslems stattgefunden.

Das neueste Opfer dieser kulturellen muslimischen Friedfertigkeit wurde die französische Satire-Zeitung „Charlie Hebdo„. Zwar wollen sich die Journalisten nicht einschüchtern lassen, aber dennoch bleibt die Seite vorerst offline.
Welch ein grandioser Sieg der Friedfertigkeit des Islam. Terroristen drohen und die Gastgebergesellschaft kuscht und gibt somit den Terroristen recht. Wer droht gewinnt und bekommt RECHT? Tolle Sache!

„Hundert Peitschenhiebe, wenn Sie sich nicht totlachen“ in einer Sprechblase und daneben eine Mohammed Kariaktur, das war der Auslöser der explosiven Friedfertigkeit der Islamisten.

Noch kommen von Kulturrelativisten Beschwichtigungen, wie z.B. „wie grausam doch die Christen mit den Moslems während den Kreuzzügen umgingen, also solle man sich doch mal nicht so haben“, oder „seht was Hitler….“, oder „Die Bush Regierung und die Nato haben den Irak überfallen und Zivilisten gemordet und verschleppt, da sollten wir die Aggressivität der Muslime doch verstehen“ – Wer Gewalttaten mit geschichtlichen Ereignissen relativiert, liebe Wasserträger der Toleranz, der rechtfertigt Gewalt, Ausschreitungen und Morde.

Wer hat in Europa das Recht Gewalttaten auszuüben und zu rechtfertigen?

Die Zeitung „Charlie Hebdo“ setzt ihre Kräfte ein, um über den Arabischen Frühling zu berichten, über islamischen Totalitarismus und den Druck auf westliche Werte generell. Natürlich kann nicht eine Zeitung allein den Kampf gewinnen. Die gesamte Zivilgesellschaft muss dazu beitragen.
Die Debatte über die Meinungsfreiheit ist wichtiger denn je. Aber es geht nicht länger nur um Karikaturen.