Während wir hierzulande viel Geld ausgeben, um ein makelloses Gebiss zu bekommen, ist in Asien gerade das Gegenteil Trend: Japanerinnen gehen zum Zahnarzt, um sich schräge Vampirhauer machen zu lassen.
Der Look heißt „yaeba“ – was auf Deutsch „außer der Reihe stehend“ bedeutet – und sieht in etwa so aus: Das Gebiss ist eigentlich ebenmäßig, nur die beiden oberen Eckzähne fallen auf. Sie sind länger als der Rest, spitz, scharf, oft leicht schräg nach vorn gestellt.

Hört sich nach grusliger Dracula-Optik an, gilt in Japan aber schon lange als Schönheitsideal. In Internetforen wird eine von Natur aus in „yaeba“-Form stehende Zahnreihe als perfekt gepriesen; bisher konnte man die Besonderheit aber vor allem an Celebrities und Models bewundern.
Neu: Wer nicht mit den speziellen Eckzähnen gesegnet wurde, geht jetzt zum Zahnarzt, um sich Veneers aus Plastik aufkleben zu lassen. „Crooked Teeth“ (deutsch: „schiefe, verwachsene Zähne“) stehen mittlerweile auf dem Angebot vieler japanischer Praxen und sind dadurch für eine breite Masse zur Option geworden.

Und warum das alles? Natürlich: Asiatische Männer finden das angeblich attraktiv.
In Japan gelten spitze, hervorstehende Zähne als liebreizend.
November 14, 2011 at 9:16 pm
Dann kann die Zombiekalypse JA kommen!!! 😛
November 13, 2011 at 7:53 am
Das kann aber eine ganz banale Ursache haben.
Etwas typisch amerikanisches am Gebiss ist nicht nur das Perlweiss, sondern auch diese generell gerade Ausrichtung der Zähne. Das ist derart uniform, dass man oft mehrere Mädels nebeneinander fast nicht unterscheiden kann.
Diese Japanerinnen wollen eben die Kontur, und nicht das angleichen der Gesichtszüge und Gebisse an eine Modeerscheinung. Mir persönlich gefallen unverwechselbare Gesichter weit besser, und diese betonten Eckzähne finde ich naturell auch sehr hübsch.
Aber es sich vom Zahnarzt extra so verändern zu lassen, ist schon etwas übertrieben. 🙂
MfG Hoamat !