Während wir hierzulande viel Geld ausgeben, um ein makelloses Gebiss zu bekommen, ist in Asien gerade das Gegenteil Trend: Japanerinnen gehen zum Zahnarzt, um sich schräge Vampirhauer machen zu lassen.
Der Look heißt „yaeba“ – was auf Deutsch „außer der Reihe stehend“ bedeutet – und sieht in etwa so aus: Das Gebiss ist eigentlich ebenmäßig, nur die beiden oberen Eckzähne fallen auf. Sie sind länger als der Rest, spitz, scharf, oft leicht schräg nach vorn gestellt.

Hört sich nach grusliger Dracula-Optik an, gilt in Japan aber schon lange als Schönheitsideal. In Internetforen wird eine von Natur aus in „yaeba“-Form stehende Zahnreihe als perfekt gepriesen; bisher konnte man die Besonderheit aber vor allem an Celebrities und Models bewundern.

Neu: Wer nicht mit den speziellen Eckzähnen gesegnet wurde, geht jetzt zum Zahnarzt, um sich Veneers aus Plastik aufkleben zu lassen. „Crooked Teeth“ (deutsch: „schiefe, verwachsene Zähne“) stehen mittlerweile auf dem Angebot vieler japanischer Praxen und sind dadurch für eine breite Masse zur Option geworden.

Und warum das alles? Natürlich: Asiatische Männer finden das angeblich attraktiv.
In Japan gelten spitze, hervorstehende Zähne als liebreizend.