Während Innenminister Friedrich eine Datei für Rechtsterroristen plant, sich in der CDU/CSU Rechtsradikale tummeln, die BRD die Opfer der Döner-Morde finanziell großzügig entschädigen, die Türkei die BRD auf Schadenersatz wegen der Morde verklagen will. Vermietet man in Essen die Grugahalle an türkische Rechtsradikale, den Grauen Wölfen, und läßt sie dort immer gerne eine Veranstaltung durchführen.

Die Grauen Wölfe sind eine extrem nationalistische Partei in der Türkei, die es sich zum Ziel setzt, eine Großmacht der Turkvölker zu schaffen, die vom Balkan bis nach China reicht. In den 1970er Jahren war sie Regierungspartner in der Türkei. In dieser Zeit gab es Aktionen der Regierung gegen linke Oppositionelle. Zu ihren erklärten Feinden gehören die kurdischen Befreiungskämpfer, Juden, Christen, Armenier, Griechen, Kommunisten, der Vatikan und die USA. In entsprechenden Gruppierungen in Deutschland sieht der Verfassungsschutz ein Hindernis für die Integration der Türken.

Zwar gibt es einen Konsens keine städtischen Räume an Rechtsextreme zu vermieten, doch wer will sich bei einer Ablehnung schon als Rassist, Nazi oder deutsche Sau bezeichnen lassen, also vermietet man freiwillig und mit großer Unterwürfigkeit alles was gefordert wird. Darauf angesprochen, warum man denn an die Grauen Wölfe vermiete, bekommt man zur Antwort, dass diese doch nicht rechtsextrem sondern nur eine „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland“ sind, an die man gerne vermiete und wenn man doch mal an türkische Rechtsextreme vermiete, so Egon Galinnis, seien ihm die Hände gebunden, da ja auch sich an das Antidiskriminierungsgesetz zu halten habe.