Der Energiekonzern Eon hat am 22.11.2011 die Mitarbeiter an den großen Standorten in Deutschland über den bevorstehenden Unternehmensumbau informiert.
Konzernchef Johannes Teyssen hatte im August einen drastischen Sparkurs angekündigt. Von den derzeit knapp 80 000 Stellen sollen bis zu 11 000 Stellen abgebaut werden – überwiegend in Deutschland.
Bisher wissen lediglich die Mitarbeiter in der Düsseldorfer Unternehmenszentrale Bescheid über die Einschnitte. Ihnen wurde schon Ende Oktober mitgeteilt, dass von den 850 Stellen lediglich 400 erhalten bleiben. 230 Stellen fallen ersatzlos weg, 220 weitere werden in andere Bereiche verlagert. Besonders in Essen, wo die Tochter Ruhrgas ihren Sitz hat, rechnen die Mitarbeiter mit ähnlich drastischen Einschnitten.
So produziert man mit dem Ausstieg aus der Atomenergie neue Arbeitslose! Die Bundesregierung verprach sich aber beim Ausstieg aus der Atomenergie, dass neue Arbeitsplätze entstehen, im Bereich der erneuerbaren Energien. Aber wie schon so oft, hat die Bundesregierung die Rechnung ohne den Wirt gemacht und sie wird weiterhin solche Rechnungen produzieren und sich dann wundern, wenn die Bevölkerung weiter verarmt, die Energieversorgung nicht mehr zu 100% zu gewährleisten ist und die BRD ebenso wie Portugal zum dritte Welt Land wird.