Der Islam ist der natürliche Feind der Freiheit – auch der geistigen. Wer es aus ideologischer Hörigkeit ablehnt selbst zu denken, wird sich mit der Wissenschaft nie anfreunden können – was auch der Grund für das Ausbleiben jeglicher Errungenschaften in Wissenschaft, Technik, Kunst, Literatur aus der islamischen Welt erklärt, sowie deren anerzogene Bildungsfeindlichkeit.

Weil die Evolutionslehre von Charles Darwin angeblich nicht mit den kreationistischen Ideen des Korans im Einklang ist, verlassen muslimische Studenten und sogar Ärzte in der Ausbildung an einer der führenden Fakultäten Großbritanniens zunehmend die Hörsäle.
Die Argumentationsgrundlage der jungen Leute: ihre Religion. Ähnlich den Überzeugungen fundamentaler Christen, stellen sie sich gegen die Lehre Darwins und betonen, dass Allah die Welt, die Menschheit und alle Spezies in einem einzigen Akt erschaffen habe.
Unmut findet sich allerdings nicht nur in der Londoner Universität. Bereits früher in diesem Jahr hat Usama Hasan, Imam der Masjid al-Tawhid Moschee in Leyton, Morddrohungen erhalten, weil er der Meinung ist, dass der Darwinismus mit dem Islam kompatibel sein könnte.
Quellen innerhalb der Gruppe “Muslims4UK” geben dem türkischen Autor Harun Yahya teilweise Schuld an dieser Entwicklung. Yahya, der vom Erfolg der christlichen Kreationisten in Amerika beeinflusst wurde, schrieb bereits mehrere Bücher, in denen er die darwinistische Theorie denunziert. Der Autor assoziiert Darwinismus mit Nationalsozialismus. Seine Werke, Bücher und Videos, sind in Großbritannien in zahlreichen Buchläden erhältlich. Außerdem gibt es regelmäßige Lese-touren durch England, währenddessen aus seinen Schriften vorgetragen wird. Auch an der UCL gab es 2008 eine solche Veranstaltung. In diesem Jahr gab es erneut Lesungen in London, Manchester, Leeds, Dundee und Glasgow.
Und diese wirken offenbar: Denn auch der Evolutionsbiologe und frühere Oxford Professor Richard Dawkins äußert sich nun besorgt über die Zahl der Studierenden, fast ausschließlich Muslime, die erst gar nicht zu den Vorlesungen erscheinen oder den Hörsaal verlassen.