Italiens Minister für Integration, Andreas Riccardi, will die Wohnungen und Häuser, in denen Einheimische leben aber aufgrund der Weltweiten Euro-Banken-Staten-Krise ihren Job verloren und nun die Raten bzw. die Mieten nicht mehr bezahlen können aus ihren Domizilen werfen lassen und dafür diesen frei gewordenen Wohnraum KOSTENLOS an Zigeuner vergeben.
Als Grund nannte er, dass die Zigeuner in ihren Wagenburgen zu leicht Opfer von Gewalttätern aus der Mitte der Gesellschaft geworden seien. So steckte erst am 10. Dezember in der Turiner Peripherie eine entfesselte Menschenmenge ein Roma-Camp in Brand, nachdem ein junges Mädchen erzählt hatte, zwei „Zigeuner“ hätten sie vergewaltigt – alles erfunden, wie sie später zugibt. Drei Tage später in Florenz: Ein Neonazi feuert auf senegalesische Marktverkäufer. Nachdem er zwei Senegalesen erschossen und fünf schwer verletzt hat, erschießt er sich kurz vor seiner Gefangennahme selbst.
Einzeltaten von Verrückten? Aus dem Ruder laufende Emotionen empörter Bürger? Der Imam von Florenz sieht es anders: „Dieser Mord ist Frucht einer bestimmten Politik, die seit zehn Jahren in Italien Hass, Faschismus und Rassismus verbreitet“. Und der Vertreter der senegalesischen Community: „Seit 8-10 Jahren erleben wir eine Politik des Hasses, sogar Regierungsvertreter durften im Fernsehen ungehindert gegen die Migranten hetzen. Das soziale Klima wurde vergiftet.“ Sie haben leider recht. Die Gewaltexzesse der letzten Tagen reihen sich ein in eine lange Serie von rassistischen Übergriffen gegen Migranten, in erster Linie gegen Roma und Afrikaner.
Integrationsminister Riccardi, der zuerst in den Nachrichten einen eher lauwarmen „Versöhnungsappell“ von sich gab, wurde später bei einem Besuch des verwüsteten Roma-Camps deutlicher und erklärte, „auch Worte können Waffen sein“. Das war an die Adresse der Lega gerichtet, die übrigens seinen Besuch als „unangebracht“ kritisierte. Eine deutliche Sprache ist jetzt nötiger denn je. Rassismus ist in einer zivilisierten Gesellschaft nicht tolerierbar. Und noch weniger, dass er von im Parlament vertretenen Parteien gerechtfertigt oder gar geschürt wird. Der demokratische Staat und die Bevölkerung müssen die Minderheiten wirksam schützen. Gerade jetzt, mitten in der schweren Finanzkrise, die viele Menschen ärmer macht und verunsichert, sind konkrete Schritte für die Stärkung der Rechte von Minderheiten nötig.
Doch wer beschützt die Mehrheit vor der Minderheit, die Legal oder Illegal im Lande ist, raubt, mordet und vergewaltigt? Die Politiker die dem selben Spektrum angehören, wie Riccardi, die in Europa die eigene Bevölkerung nicht nur benachteiligen, sondern sogar für die Untaten von Zuwanderern verantwortlich machen.
Bereits im Mai warnte Berlusconi davor, dass die italienische Linke aus Mailand eine „islamische Stadt voller Zigeuner“ machen wolle.
Auf der Webseite seiner Partei „Volks der Freiheit“ (PDL) warnte Berlusconi vor einer Machtübernahme durch „linke Extremisten“. Mailand dürfe keine islamisches „Zigeunopolis“ werden, „voller Roma-Lager und von Ausländern belagert, denen die Linke sogar das Wahlrecht geben will“.
Doch sollte Riccardi mit seinem Vorschlag durch kommen, so wird es eine Umvolkung in Italien geben, da es in Italien viele Arbeitslose gibt, die nicht die finanziellen Mittel haben um trotz Arbeitslosigkeit ihre Unterkünfte weiter zu finanzieren.
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