Deutschland geht nach Ansicht einer Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zu hart mit kriminellen und illegal eingewanderten Ausländern um. In ihrem am Dienstag vorgestellten Bericht zur „willkürlichen Haft in Deutschland“ beklagen die Autoren den zu hohen Einwandereranteil in deutschen Gefängnissen.

In Berlin liege dieser bei 45 Prozent und verteilt sich auf 55 Nationalitäten. In Stuttgart waren 30 Prozent der inhaftierten Personen nicht im Besitz einer deutschen Staatsbürgerschaft. In den Verfahren, die von den UN-Mitarbeitern besucht wurden, waren 60 Prozent der mutmaßlichen Täter Jugendliche nichtdeutscher Herkunft. An einem Tag seien sogar alle Zellen im Gerichtsgebäude von Ausländern belegt gewesen, beklagten die Inspektoren.[ . . . ]

Angesichts dieser „unverhältnismäßig hohen Zahl von Ausländern“ in deutschen Gefängnissen forderte die Arbeitsgruppe eine gründliche Analyse der Haftgründe.
Konkret forderte die UN-Gruppe die Bundesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit Haftstrafen das letzte Mittel blieben.

Denkt die UN Arbeitsgruppe etwa daran, dass die BRD alle straffälligen Ausländer umgehend einbürgert, damit kein straffälliger Ausländer mehr in deutschen Gefängnissen sitzt? Naja, so gesehen wäre es die schnellste und einfachste Lösung