Herr Innenminister Jäger – jetzt muss endlich mehr Polizei her! Denn die Zahlen der Kriminalstatistik 2011 beweisen:

Die Polizei ist am Ende, die Straftaten explodieren in Köln und Leverkusen, die Bürger sind in großer Sorge.

Köln sollte die sicherste Stadtregion 2010 werden, doch davon ist man Lichtjahre entfernt. Genau 162.620 (+ 8,95%) Straftaten im vergangenen Jahr – ein Spitzenrekord in der Domstadt.

Köln ist inzwischen Hauptstadt der Taschendiebe (+34%) – trotz einer Sondereinheit mit 50 Beamten. Köln ist Hochburg für Betrüger (+29,95%). Köln ist Paradies für Autodiebe: 3.288 gestohlene Autos (+10,04%). Köln ist Spitze bei Raubüberfällen: 4,21% mehr Fälle. Und in Köln wurden letztes Jahr 266 Frauen vergewaltigt.

Kripo-Chef Norbert Wagner hatte viele Erklärungen für die negativen Zahlen: „Wir sind Metropole. Banden kommen zu Karneval, den Weihnachtsmärkten oder Christopher Street Day (CSD), begehen Straftaten und reisen wieder ab.“ Oder: „Die teuren Smartphones sorgten für 400 Raubüberfälle unter jungen Leuten.“

Bei den 3.500 Polizisten ist der Frust riesig. „Hier bleiben Akten unbearbeitet, Fristen verstreichen. Das geht soweit, dass Fälle nicht mehr in der Statistik auftauchen, weil wir keine Zeit zur Erfassung haben“, sagt ein Beamter

Offene Grenzen, eine überhastete EU-Erweiterung, ein zunehmend zahnloser Staat und eine Kultur der Wegguckens – das ist eine explosive Mischung.

Verglichen mit dem Congo ist die BRD sicher immer ein sicherer Ort, aber verglichen mit den BRD-Verhältnissen noch am Anfang der 80er Jahre, ist der Niedergang erschreckend.

Viele Straftaten kommen gar nicht erst zur Anzeige.

– steigende Kriminalität
– steigende Verschuldung
– steigende Überfremdung
– steigende Vergreisung
– steigende Verwahrlosung
– steigende Verarmung

Eine enddekadente Gesellschaft auf dem Weg in den Exitus.

Und wem haben wir diese Explosion der Straftaten zu verdanken? Nun auf diese Frage sollte die politik mal eine Antwort finden und nicht die Opfer zu Tätern erklären und ebenfalls nicht die wahren Täter zu Opfern!