Wasser predigen und Wein trinken, Repertoire der linken Ideologen

Posted on März 28, 2012 von

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Nirgends schadet blinde Multikulti-Utopie unserem Land mehr als in der Schulpolitik. Auch nachdem ein PISA-Schock nach dem anderen die Republik erschüttert hatte, räumten die Verantwortlichen nicht ein, daß ein hoher Ausländeranteil das allgemeine Bildungsniveau nach unten drückt. Begleitet von Sprachverrohung im Fernsehen, Vereinzelung vorm Computer und einer allgemeinen Geringschätzung von Allgemeinbildung ging das einst weltweit führende deutsche Schulsystem langsam aber sicher den Bach hinunter.
Doch seit einigen Jahren erleben wir besonders in den Metropolen einen interessanten Trend: Schulschummel. Dahinter verbirgt sich die Trickserei von ansonsten unbescholtenen gutbürgerlichen Ehepaaren, wenn es um die Einschulung ihrer Kinder geht. Da werden falsche Adressen angegeben, Pflegemütter erfunden, Scheidungen vorgetäuscht, um nur ja das liebe Kleine an einer besseren Schule unterzubringen. Besser als die in der Nähe der eigenen Wohnanschrift, heißt das. Denn da kann der Ausländeranteil mehr als 50 Prozent betragen, da wird auf dem Schulhof türkisch gesprochen, da liegen schon mal Spritzen auf der Toilette.

Da es offenbar noch einige Eltern gibt, denen die Bildung ihrer Kinder nicht gleichgültig ist, greifen diese zur Selbsthilfe. Und so packen sie ihre Kleinen jeden Morgen ins Auto, um sie in ein anderes Viertel zu chauffieren und dort in einem Kindergarten abzugeben. Dieser bildet dann die Basis für den Wunsch, das Kind dort einzuschulen und nicht im eigenen Wohnviertel.
Nun fragt man sich, warum fürsorgliche Eltern in eine schlechte Umgebung ziehen, die sie ihren eigenen Kindern plötzlich nicht mehr zumuten mögen. Der Verdacht liegt nahe, daß es sich um dieselben Wohlstandsbürger handelt, die lautstark schimpfen, wenn es um Gesetz und Ordnung geht, die von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sprechen und überall Ausgrenzung vermuten, wenn es schlicht um Differenzierung geht. Kurzum: um überwiegend akademisch gebildete Salonsozialisten, die Gleichheit predigen und sich selber niemals als Teil der sie umgebenden bunt gemischten Kiez­bevölkerung betrachten würden.

Multikulti mag zwar pittoresk sein und bringt Punkte auf der oben offenen Toleranz-Skala, mit denen man sich beim guten Glas Rotwein in der Designer­küche brüsten kann, aber wenn Johannes oder Henriette sich plötzlich mit Ahmed oder Ayshe gemein machen müssen, ist es schnell vorbei mit der internationalen Solidarität.

In den Berliner Stadtteilen Wedding, Kreuzberg, Tiergarten und Neukölln weisen mittlerweile drei Viertel der Schulen einen Migrationsanteil von über 50 Prozent auf. In Kreuzberg beträgt der durchschnittliche Anteil 80 Prozent, in Nord-Neukölln 72 Prozent, und in Wedding sind es 76 Prozent.
Mittlerweile gilt es als erwiesen, daß ein ausländischer Schüleranteil von über 20 Prozent die PISA-Ergebnisse erheblich drückt.

Aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf, verbiegen die zuständigen Politiker gerne mal die Wirklichkeit. So gilt die Erika-Mann-Grundschule im Berliner Wedding als „Leuchtturm“, also als Einrichtung, an der sich andere Schulen in Problemvierteln orientieren sollen. In der Ber­liner Grundschule werden 583 Kinder aus 22 Nationen unterrichtet. 83 Prozent der Kinder haben einen Migra­tionshintergrund, 84 Prozent erhalten staatliche Transferleistungen. Die wenigsten Kinder sprechen Deutsch als Muttersprache. 53 Lehrkräfte und sechs Erzieherinnen kümmern sich um die Schülerinnen und Schüler dieser offenen Ganztagsschule. Sieht man genauer hin, entpuppt sich der Lichterzauber als Blendwerk: Denn statt den Ausländerkindern Deutsch beizubringen, setzt die Schulleitung auf Tanz und Theater, da man von vornherein auf die „übliche Fremdsprachendidaktik“ verzichtet hatte – die Kinder bringen nicht genügend „Basiskompetenz“ von zuhause mit. Außerdem müssen mindestens zwei Lehrer pro Klasse eingesetzt werden, um die Kinder im Zaum zu halten, gerne kommt auch noch eine Erzie­herin dazu. Damit die Prügeleien in den Pausen aufhören, läßt man die Kinder zeitversetzt auf den Schulhof gehen. Insgesamt bieten diese Maßnahmen ein anschauliches Beispiel dafür, wie Politik und deutsche Lehrer Schritt für Schritt vor offensichtlich integrationsunwilligen Ausländerfamilien zurückweichen.

Statt der von SPD und Grünen herbeigesehnten befruchtenden Wirkung der „südländischen“ Einwanderung bilden sich „monokulturelle ethnische Kolonien“, wie es der Politologe Dr. Stefan Luft nennt.

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