Zahl der Asylbewerber bringt Stadt in Not

Posted on April 26, 2012 von

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Die Stadt Hannover sucht händeringend nach Unterkünften für eine steigende Zahl von Asylbewerbern – und stößt dabei auf Widerstand in der Bevölkerung.

So sammeln Anwohner in Oberricklingen Unterschriften gegen das Vorhaben der Stadt, den ehemaligen Bunker an der Munzeler Straße in ein Wohnheim für 40 Asylbewerber zu verwandeln. „Wir wissen nicht, welche Leute hier einquartiert werden und wie sich das auf unser Zusammenleben auswirkt“, fasst Anwohner Marc-Dennis Grasdorf die Ängste zusammen. Auch befürchtet er, dass der Wert der Grundstücke in der Einfamilienhaussiedlung sinkt. „Wir fühlen uns von der Stadtverwaltung übergangen und nicht ernst genommen“, ärgert sich Grasdorf. Oberricklingen jedenfalls vertrage kein Flüchtlingsheim, meint er. Tatsächlich bleiben der Stadt kaum andere Möglichkeiten.

Die vorhandenen Kapazitäten sind ausgeschöpft, und es müssen neue Unterkünfte geschaffen werden“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Denn Hannover bekomme seit 2010 immer mehr Flüchtlinge vom Land zugewiesen und stehe dann in der Pflicht, Wohnraum bereitzustellen. Im vergangenen Jahr musste die Stadt 492 Asylbewerber aufnehmen, in diesem Jahr könnten es noch mehr werden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verzeichnet deutschlandweit bereits in den ersten Monaten 2012 eine Steigerung der Asylbewerberzahl um fast 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

„Hannover und andere Kommunen müssen die Aufnahme von Flüchtlingen wieder als Daueraufgabe begreifen“, sagt Kai Weber, Geschäftsführer des niedersächsischen Flüchtlingsrates. Denn für die Krisenherde in Afghanistan, Irak und Iran sei keine Besserung in Sicht. Zudem fahre das Land aus Kostengründen die Kapazitäten in den eigenen zentralen Auffanglagern zurück. „Es ist eine Frage der Organisation, Flüchtlinge in der Stadt unterzubringen“, meint Weber. Manche Kommunen kämen sogar ohne Wohnheime aus. In Hannover, so moniert er, fehle ein systematisches Konzept.

Die Grünen im Rat sehen die Aufgabe, die auf Hannover zukommt, ebenfalls mit großer Sorge. „Wir müssen uns fragen, was die Stadt verkraften kann“, sagt Grünen-Sozialexpertin Ingrid Wagemann. Sie befürchtet, dass Hannover einen „Ansturm auf die sozialen Netze“ erleben wird. „Die Stadtverwaltung darf jetzt nicht abwarten, sondern muss eine mittelfristige Planung vorlegen“, fordert Wagemann. […]

Hinzu kommt noch, dass sich die Lehrer sich zunehmend hohen psychischen Belastungen ausgesetzt sehen. Die Pädagogen kritisieren insbesondere fehlende Disziplin und Motivation, Respektlosigkeit, Missachtung von Regeln und mangelnde Konzentrationsfähigkeit oder allgemeine Erziehungsdefizite bei ihren Schülern.

Wie ein Lehrer in einem Gebiet mit so vielen Ausländern, deren Eltern versäumt haben, ihren Nachwuchs rechtzeitig die Landesssprache beizubringen, unterrichten soll ist mir unklar.
Aber ganz abgesehen von diesen Problembereichen gibt es auch in normalen Schule bei der heutigen Erziehung einige Probleme. Wer in der Nähe einer Schule wohnt weiß wie hoch heutzutage der Lärmpegel in den Klassenzimmern ist. Früher durfte man die Schüler, die meinten laut sein zu müssen, vor die Tür schicken. Heute ist das Verletzung der Aufsichtspflicht. Früher durfte man die Kinder hundertmal schreiben lassen „ich darf nicht…..usw.“, heute ist das angeblich menschenunwürdig.

Wie war das doch „Die Geister, die sie riefen“. Waren es nicht zuerst die Lehrer, die am Anfang der 68-er-Bewegung ihre Schüler duzten und für die Anti-Autoritäre Erziehung plädierten?
Nun sind sie psychische Wracks, weil ihnen die lieben Kinderlein zusetzen, im schlimmsten Fall Schläge anbieten. Eltern erziehen nicht mehr und legen sich im Zweifel mit den Lehrern an, wenn diese ihre lieben Kleinen maßregeln wollen oder schlechte Noten verteilen.
Wieder ein Bärendienst an der Gesellschaft, den die 68-er-Bewegung zu verantworten hat und das Land Hannover seinen Insassen beschehrt.

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