Schon einmal eskalierte die Situation in Lampedusa, als rund 6000 Immigranten auf der Insel festsaßen und es zu Konfrontationen mit den 5000 Einwohnern kam. Doch das was jetzt auf die kleine Insel zukommt ist ein Flüchtlingsstrom, der nicht mehr zu kontrollieren ist. Denn selbst aus Griechenland reisen die Flüchtlinge weiter nach Italien, nachdem die Griechen anfingen illegale Einwanderer zu kasernieren.

Italiens Integrationsminister Andrea Riccardi warnt vor den Gefahren einer möglichen neuen Einwanderungswelle auf Lampedusa. Auf der Mittelmeerinsel müsse dringend ein neues Flüchtlingslager eingerichtet und der Hafen für aus Afrika ankommende Boote geöffnet werden. Andernfalls könne es für die Immigranten und auch für die Menschen auf der Insel gefährlich werden.

Auch die UNO warnte die Europäer vor einer Massenflucht: Europa muß sich auf die größte Flüchtlingsinvasion der letzten Jahre vorbereiten.

Europa wird dieses Jahr noch viele neue „Mitbürger“ bekommen. sagte Monti.

Doch wie diese verköstigt und finanziell versorgt werden sollen, davon sagte er kein Wort. Man soll aber nicht vergessen, dass jeder Italiener bereits 32.300 Schulden hat, tendenz steigend. Da die finanzielle Situation in Italien, ebenso wie in Spanien, auch nicht die rosigste ist, könnte es zu Eskalationen kommen, die den alten Kontinent in Brand steckt und verwüstet.

Doch solange die Politiker und die Medien grade diese „Fachkräfte“ und „zukünftigen Rentenbeitragszahler“ willkommen heissen, solange werden Wirtschaftsflüchtlinge in die sozialen Systeme einwandern und die einheimischen Steuerzahler immer mehr zur Kasse gebeten.

Und natürlich loben die deutschen Medien oder sprechen der Merkel nach, Monti wäre beliebt, wenn daß so wäre, dann müssen aber die Umfragen in Italien gefälscht sein. Also sollte man lieber den Umfragen in italienischen Medien glauben schenken, als der deutschen Medienlügenpropaganda.