Vor einigen Tagen erreichte die Nachrichtenagenturen eine Meldung der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, in der es hieß, dass das syrische Militär ein Massaker in der Stadt Houla angerichtet haben soll.

Dieses Bild stammt aus dem Jahre 2003 vom Fotografen Marco Di Lauro und zeigt Al Mussayyib im Irak, aber wer will sich schon mit solchen Nebensächlichkeiten aufhalten, wenn es um das Big Picture geht? Besonders die BBC ist immer wieder dafür bekannt, falsche Belege und Videos oder Fotos zu benutzen, um damit die Kriegspropaganda zu untermauern. Der Telegraph machte diese Geschichte nun öffentlich. Der Fotograf selbst war geschockt, als er sah wofür sein Foto mißbraucht wurde. Beim Telegraph steht zu lesen:

Der Fotograf Marco die Lauro sagte “er wäre beinahe vom Stuhl gefallen”, als er sah das sein Foto benutzt wurde und er war erstaunt, dass diese Firma die Quellen nicht prüft.
Die Beschriftung sagte aus, das Foto sei von einem Aktivisten gemacht worden und könne nicht unabhängig bestätigt werden aber man nimmt an, dass es Kinderleichen sind, welche in Houla auf die Beerdigung warten.

Wie bereits in anderen Fällen der Propaganda, gab es auch in Syrien bereits die Anschuldigung, man würde Säuglinge abschlachten. Diese Taktik ging ja bereits beim ersten Irakkrieg mit der Brutkastenlüge auf. Es ist erschütternd mit an zu sehen, wie diese alten Lügen immer wieder funktionieren. Hier möchte ich ein Zitat einbringen:

Wer aus der Vergangenheit nicht lernt, ist verdammt diese zu wiederholen!

Möge dieser Krieg den Syrern und dem Rest der Welt erspart bleiben, die Wahrheit ans Tageslicht kommen und die wahren Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
(Gefunden hier)