Altkanzler Helmut Schmidt hat Angelea Merkel – wie er Mitglied der „Atlantik-Brücke“ – für ihre Europa-„Rettungspolitik“ gelobt und zugleich Tacheles über ein Prinzip des Grundgesetzes geredet:

„Mit Blick auf die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Fiskalpakt und den Rettungsschirm ESM wies Schmidt diejenigen Kritiker in die Schranken, die mehr Mitspracherecht fordern.

„Im Grundgesetz steht nichts vom Vorrang des deutschen Interesses.““,

sprach Schmidt anläßlich einer Preisverleihung und bestätigte damit ein wesentliches Prinzip dieses Besatzungskonstruktes, das angeblich Deutschlands Verfassung darstellen soll.

Der undotierte Preis erinnert an den Bankier Eric M. Warburg, der zu den Gründungsmitgliedern der Atlantik-Brücke gehörte. Frühere Preisträger waren unter anderem der ehemalige US-Präsident George Bush, Altkanzler Helmut Kohl und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Bei welcher anderen Nation dieser Erde wäre wohl eine solche Aussage über ein Grundprinzip der nationalen Verfassung denkbar?

Nebenbei „forderte“ Schmidt vom Bundesverfassungsgericht, die angefochtenen Beschlüsse zur Ausplünderung Deutschlands passieren zu lassen.

Schmidt und Merkel versuchten einander in eilfertiger Bereitschaft zu übertreffen, dem großen Bruder U.S.A. alle ausgesprochenen und unausgesprochenen Wünsche zu erfüllen.

Angesichts der Schuldenkrise seien „Entschlusskraft und Opferbereitschaft“ dringend geboten, sagte Schmidt.

Ob er sich einer wörtlichen Anleihe bei einer Rede von Joseph Goebbels vor Volkssturmmännern bedient hat?

Der Herr Schmidt sollte aber zum Abschluss nicht vergessen, dass es im Grundgesetz keinen Punkt gibt, der vorschreibt, dass der deutsche Steuerzahler Europa finanzieren und die Banken, die durch ihre Profitgier in die Miesen gerieten, zu retten hat.