Die Kämpfe in Syrien verlagern sich in letzter Zeit immer mehr in Richtung der türkisch-syrischen Grenze. Nun hat die Türkei beschlossen, die Grenzen zu schliessen – aus „Sicherheitsgründen“. (Heißt es!)

Die Türkei will nach eigenen Angaben ihre Grenze zu Syrien schliessen. Die Grenzübergänge würden am Mittwoch aus «Sicherheitsgründen» und zum Schutz der türkischen Bevölkerung bis auf Weiteres gesperrt, sagte ein türkischer Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Die Wiedereröffnung hänge von der weiteren Entwicklung ab, fügte er hinzu. An den Grenzposten auf syrischer Seite hatte es in den vergangenen Tagen heftige Kämpfe zwischen Rebellen und der syrischen Armee gegeben, Tausende Flüchtlinge überquerten die Grenze. Ähnlich angespannt war die Lage an mehreren Grenzübergängen zum Irak.

Auch der massenhafte Flüchtlingsansturm ist ein Problem!

Hätten sie gewusst, was sie in der Türkei erwartet, wären sie vielleicht in Syrien geblieben: Rund 15.000 Flüchtlinge fristen in einer Containerstadt in Öncüpinar nördlich der syrisch-türkischen Grenze ihr Leben. In dem Notlager macht sich Verzweiflung breit. Viele Flüchtlinge klagen über Hunger, mangelhafte Wasserversorgung und schlechte Behandlung durch türkische Ordnungskräfte.

Sie fühlen sich, als seien sie auf ihrer Flucht vor den Gefechten in Syrien und den Handlangern der Führung unter Präsident Baschar al-Assad vom Regen in die Traufe geraten: „Wir sind vor Assad geflohen, aber hier werden wir genauso behandelt“, klagt Sabri Hallac. Er ist sicher: „Alle werden hier verhungern.“ Die Flüchtlinge hätten kein Geld, für Brot werde ihnen aber viel Geld abverlangt. Ein Laib Brot koste eine türkische Lira, rund 45 Euro-Cent. „Wir haben seit drei Tagen nichts zu essen“, fällt ein anderer Flüchtling ein. Die türkischen Behörden wollen sich zu den Vorwürfen nicht äussern. Sie verweisen darauf, dass bereits umgerechnet 165 Millionen Euro für die Versorgung syrischer Flüchtlinge ausgegeben worden seien.

Doch was die europäischen Medien nicht oder nur spärlich bereichten, sonst würden wohl mehr Menschen sich richtig informieren und dann würde im Handumdrehen die ganze Propaganda auffliegen und die Stimmung würde schnell kippen und die Politiker dahin gejagt, wo sie hin gehören, ist, warum die Türkei die Grenzen schliesst nicht wegen Assad sondern wegen den FSA Rebellen.

Am vergangenen Samstag hatten Angehörige der Freien Syrischen Armee (FSA) 30 aus der Türkei kommende Lastwagen ausgeraubt und beschädigt. Neun Lkw wurden zudem in Brand gesteckt.

Doch Deutschland wird seine Grenzen auch weiterhin wie ein riesiges Scheunentor weit offen halten, denn Fachkräfte kann man in seinen Sozialsystemen nie genug haben, koste es was es wolle!