Was haben die Innenministerien, die Bankster und der Verfassungsschutz gemeinsam?
Richtig, sie schreddern gerne belastendes Material oder was ihnen den profitablen Vorteil nimmt

Nach der Aktenvernichtung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ist ein NPD-Verbotsverfahren aus Sicht des CSU-Innenpolitikers Hans-Peter Uhl kaum noch möglich. Das Material des Verfassungsschutzes, das dem Bundesverfassungsgericht in einem NPD-Verbotsverfahren vorgelegt werde, ist natürlich angreifbarer als früher. Das mache ein Verfahren noch unwahrscheinlicher, als es vorher schon war. Die Anwälte der NPD würden sich die Affäre zunutze machen, um die Glaubwürdigkeit des Verfassungsschutzes und seiner Quellen in Zweifel zu ziehen, so Uhl.

Wahrscheinlich wurden genau die Akten vernichtet, die NSU und NPD als VS-Projekte beweisen. Dafür würde auch sprechen, dass der zurückgetretene thüringische Ex-VS-Häuptling überhaupt nicht zerknirscht wirkt, sondern sogar häufig Interviews gibt und auch insgesamt einen sehr ruhigen Eindruck vermittelt, der so gar nicht nach beschämtem Aufgeben aussieht.