Das Grundgesetz garantiert freie Religionsausübung und dennoch gibt es ungleicheiten zwischen den Religionen.
So dürfen einige an kleinen Jungen und Mädchen herumschnippeln, Tieren die Gurgel ohne Betäubung durchschneiden und andere dürfen Kinder nicht mal eine Ohrfeige geben ohne wegen Körperverletzung Schutzbefohlener vor den Kadi gezerrt zu werden.
Dann bekommt eine gewisse Religion Gebetsräume in Schulen gerichtlich zugesprochen, die aber nicht genutzt werden und bekommt Religionsunterricht als Schulfach, an dem auch „Ungläubige“ teilhaben dürfen müssen. Während andere ihre Symbole aus allen öffentlichen Räumen zu entfernen haben.
Einer Religion soll ein Blasphemie-Gesetz zugesprochen werden, ginge es nach NRWs Innenminister Jäger, während eine andere Religion die Verunglimphung ihres Gottes, ihres Propheten und gar die öffentliche Verbrennung ihres heiligen Buches hinnehmen soll. Mittlerweile sollen in der BRD auch die Ungläubigen zur Unterstützung einer Religion fasten, nur weil diese ihren Fastenmonat Ramadan feiert.

Doch nun reichte es einem Erzbischof und dieser fordert nun ebenfalls für den christlichen Glauben einen Blasphemie-Paragraphen.

Satire über religiöse Einstellungen und Gefühle stelle eine Verletzung der im Grundgesetz garantierten Menschenwürde dar, betonte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Eine Gesellschaft, die das, was religiösen Menschen hoch und heilig sei, nicht schütze, schade sich selbst. Sie dränge einen Teil ihrer Bürger an den Rand oder sogar in den Untergrund, mahnte Schick. Christen müssten deshalb fordern, dass die „Person Jesu Christi, Gott, Maria, die Heiligen, die Hostie des Altarsakraments, die sakralen Gegenstände wie Kelche und Monstranzen, auch die Kirchengebäude und Prozessionen von unserem Staat geschützt werden„.
Auch, so betonte er, dürfe „kein Spott und Hohn“ zugelassen werden.
Zugleich rief Schick die Gläubigen auf, auch selbst das Heilige heilig zu halten. Christen sollten deutlich machen, dass sie Verunglimpfungen ihrer Überzeugungen und Werte in Medien und öffentlichen Organen nicht hinzunehmen bereit seien.

Wurde er durch den Islam animiert, weil dieser das für sich einfordert, oder reicht es ihm einfach, dass die Christen den Islam tolerieren sollen, der Islam das Christentum und andere Religionen aber nicht toleriert?
Ob der Erzbischof damit allerdings durchkommt ist fraglich, denn das Herz der Politik schlägt viel höher für den Islam und die Islamisierung der westlichen Welt als auch nur für einen einzigen Christen. Auch wenn sich Parteien „christlich“ nennen.