Was für eine verlogene Diskussion im sommerlöchrigen deutschen Blätterwald über diese Ruderin aus Meck-Pomm. Sie soll die Freundin eines NPD-Funktionärs oder gewesenen sein. Aber nichts Genaues, weiß man nicht. 

Vergessen wird dabei, dass die Frau doch nicht wegen ihrer politischen Einstellung zu den Olympischen Spielen geschickt wurde, sondern wegen ihrer sportlichen Leistung.
Vergessen wird ebenso, dass bis heute nicht erwiesen ist, ob sie in London beispielsweise andere Sportler für den Rechtsextremismus oder die NPD geworben hat, was ein wahrer Grund für ihren Rausschmiss gewesen wäre.
Eine solche öffentliche Vorverurteilung finde ich zuwider. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn auf eine solche Weise den Rechtsextremisten die Leute regelrecht in die Arme getrieben werden.
Und etwas verlogen finde ich da auch unsere Bundes-Politikerkaste! Dabei möchte ich Verteidigungsminister Thomas de Maizière ausdrücklich ausnehmen!!!


Keiner spricht heute mehr vom Steine werfenden Joschka Fischer in seiner Sturm- und Drang-Zeit oder vom einstigen CSU-Politiker Otto Wiesheu, der später einen hochdotierten Job im Bahnvorstand hatte. Just dieser Mann hatte in volltrunkenem Zustand einen Menschen tot gefahren. 
– Jungs und Mädels, so werdet ihr ein NPD-Verbot niemals erreichen!!! Wobei ein Verbot ja auch nur Spiegelfechterei ist. Denn die Leute, egal ob V-Leute oder nicht, mit ihrem Gedankengut sind doch auch danach noch da…