Hamburger Intensivtäter sitzt im Türkenknast

Posted on August 27, 2012 von

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Bei der Polizei wird er als „Intensivtäter“ geführt. In Hamburg saß er trotz diverser Straftaten (Raub, gefährliche Körperverletzung, Diebstahl) keinen Tag im Gefängnis.

Während eines Besuches bei seinen türkischen Großeltern in Erdemli (47.000 Einwohner) wurden er und ein Hamburger Kumpel (16) nach einem angeblichen Raub auf andere Jugendliche festgenommen und ins Gefängnis gesteckt.

Seit fünf Wochen sitzen Deniz und der Freund im Knast der Stadt Mersin nahe der syrischen Grenze!

Und: „Raub bei Nacht“ gilt in der Türkei als schwere Straftat. Deniz, dem Billstedter Intensivtäter, drohen bis zu zwölf Jahre Haft im türkischen Knast! BILD traf in Billstedt Deniz‘ Mutter.

Leyla S. ist 43, seit 42 Jahren lebt sie in Hamburg, ist Chefin eines Reinigungsunternehmens. Eine Mutter, die ihren Sohn über alles liebt. Auch wenn sie weiß, was er schon alles angestellt hat.
Sie hat ihren Jungen kürzlich im türkischen Knast besucht: „Er bereut so sehr, was passiert ist. Er sagt, das mit der geklauten Kette sollte nur ein Spaß sein.“
Ihr Sohn würde fürchterlich leiden, so die Mutter: „Er flehte mich an: ,Mama, hol mich hier raus‘. Er hat Angst vor den anderen Insassen, dass er von denen verprügelt wird. Mein Junge sieht sehr schlecht aus.“
Einmal am Tag darf Deniz seine Mutter aus dem Knast anrufen. „Dafür muss er bis zu drei Stunden anstehen. Ich hoffe so sehr, dass er bald freikommt.“

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin: „Der Fall ist uns bekannt. Die Botschaft steht mit den Angehörigen und den zuständigen türkischen Behörden in Kontakt.“

Vielleicht haben die Diplomaten Erfolg und holen Deniz heim. Nach Billstedt, wo er schon so oft mit dem Gesetz in Konflikt kam. Aber nie hinter Gitter.

Ein bisschen Spass muß sein….
Er hatte seinen Spass, nun haben andere ihren Spass und das passt den Intensivtäter nicht und er bettelt um seine Freiheit, denn in der BRD darf er ungestraft Rauben und somit Spass haben.
Wie wäre es, wenn die deutsche Justiz sich mal ein Beispiel an der Türkei nimmt und solche Intensivtäter so bestraft, dass sie in Zukunft auf ihren „Spass“ verzichten, denn ihren Opfern hat es bestimmt keinen Spass bereitet.

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