Vor einigen Tagen wurde in Berlin ein Rabbi angepöbelt und dann brutal niedergeschlagen, Kurz darauf erfolgte eine Demo gegen Antisemitismus und Gewalt, auf der sich auch die Herrschaften der Islamverbände, zumindest Frau Kolat, von der Gewalt gegen Juden distanzierte und darauf aufmerksam machte, dass Gewalt keine Lösung sei, und das auch in den Moscheen mehr auf gegenseitige Toleranz gepredigt werden sollte.

Das dieses nur ein weiteres verlogenes Statement Seitens der Islamverbände war zeigte sich vorgestern.

Solch ein Angriff wie der auf einen Rabbiner in Berlin sei ein Angriff „auf uns alle“, sagte der Vorsitzende des Koordinierungsrates der Muslime, Ali Kizilkaya. Dagegen müsse die Gesellschaft etwas tun. Der Appell Graumanns aber sei nicht nötig gewesen: „Muslime brauchen da keine Lehrstunde.

Antisemitismus sei nicht mit dem Islam vereinbar, betonte Kizilkaya. Wenn über Antisemitismus geredet werde, müsse gleichermaßen über Islamfeindlichkeit gesprochen werden, denn beides sei menschenfeindlich.

Wie man sieht, Muslimverbände bagatellisieren nicht nur den Rassismus-Begriff, sie schlagen auch Kapital aus dem Schreckenswort. Es wird zum Knüppel gegen Kritik und verschleiert eigene Ressentiments.

Rassismus ist wie Nazismus und Antisemitismus das Schlüsselwort, um zum Beispiel öffentliche Gelder zu akquirieren. Wer es schafft, Rassismus, Antisemitismus und Islamkritik und -feindlichkeit in einem Atemzug zu nennen, der steht kurz davor, seine Koranschulen und Moscheeführungen mit Mitteln aus den Fonds gegen Rechtsradikalismus zu finanzieren.

Mit dem Motto „Wir glauben alle an den einen Gott und werden von den Deutschen diskriminiert“ werden weiterhin Nebelkerzen von den Muslimen und ihren Verbänden geworfen.

Denn eine Aufarbeitung des Verhältnisses zu Christen, Juden und „Ungläubigen“, die Klärung der Verhältnisse zu den Deutschen, den Minderheiten in den muslimischen Ländern, all das wäre ein Thema nicht nur für Wochen, sondern für Generationen.

Das eine Klärung der Verhältnisse zu anderen Religionen aber kein Thema für Muslime ist, zeigt sich am gestrigen Zwischenfall in Berlin Charlottenburg. Bei einem neuen antisemitischen Vorfall in Berlin ist am Montag eine Gruppe jüdischer Schülerinnen von einer Gruppe Jungen und Mädchen südländischen Aussehens angegriffen worden. Unter ihnen soll laut Zeugen auch eine Täterin mit Kopftuch gewesen sein.